Uno-Bericht: Viele Vorwürfe an die Türkei wegen Folter

  • Freitag, 13. Mai 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 13. Mai 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Laut Uno-Folterbericht hätten u.a.Exzesse gegen Demonstranten «dramatisch zugenommen».

    Uno-Bericht: Viele Vorwürfe an die Türkei wegen Folter

    Die Türkei entwickelt sich zunehmend zu einem autoritär regierten Staat. Dass Menschenrechte mit Füssen getreten werden, erstaunt nicht. Belege dafür sammelten Journalisten und Menschenrechtsorganisationen zuhauf. Nun gibt die Uno diesem Befund sozusagen den offiziellen Stempel.

    Ihre Kritik an der Türkei fällt detailliert und scharf aus.

    Fredy Gsteiger

  • Das russische Team gewann in Sotschi 33 Medaillen; 15 von den Gewinnern seien gedopt gewesen.

    Russisches Doping: Insider bestätigt Anwendung und Vertuschung

    Grigori Rodschenkow, der ehemalige Chef des russischen Doping-Kontrolllabors, spricht öffentlich über ein ausgeklügeltes, staatliches Dopingsystem. Bei den Winterspielen in Sotschi 2014 soll es massgeblich zum Erfolg der russischen Athleten beigetragen haben.

    Ein pikantes Detail: Die Fläschchen, in denen die Urinproben aufbewahrt werden, kommen aus der Schweiz.

    David Nauer und Brigitte Kramer

  • Belgische Gefängnisbeamte streiken und protestieren vor dem Saint-Gilles Gefängnis in Brüssel gegen Budgetkürzungen.

    Belgien: Revolte der Gefängniswärter

    In Belgien streiken seit 17 Tagen die Gefängnismitarbeiter. Sie wehren sich gegen die Sparpläne der Regierung. Die Situation ausbaden müssen die Gefangenen, sie sind seit Wochen eingesperrt in ihren winzigen Zellen. Dazwischen stehen die Gefängnisdirektoren.

    Oliver Washington hat einen von ihnen getroffen.

    Oliver Washington

  • Durchschnittlich frisst sich das 130-Tonnen Ungetüm zwei Meter durch den Schlossberg von Thun.

    Renditeobjekt «Parkhaus»?

    Für Autofahrerinnen und Autofahrer sind Parkhäuser eine teure Angelegenheit. Dafür sind sie für jene, die sie betreiben, umso lukrativer. Vor allem kleinere Städte bauen derzeit neue Parkhäuser, mit denen sie dann gut verdienen. Das zeigt sich am Beispiel Thun.

    Matthias Heim

  • 5'347 Asylsuchende sind im 2015 nach einem abschlägigen Entscheid «unkontrolliert abgereist».

    Wie krisentauglich ist die Asylreform?

    Ein Ziel der Asylgesetzrevision, über die das Schweizer Stimmvolk am 5. Juni abstimmt, sind schnellere Asylverfahren. Das finden alle gut - auch die SVP. Dennoch hat sie das Referendum ergriffen.

    Denn schnellere Verfahren nützten nur etwas, wenn abgewiesene Asylsuchende auch tatsächlich ausreisten. Das sei aber zu oft nicht der Fall. Liegt das Problem beim Vollzug?

    Max Akermann

  • Das Spygame ist eine Verbindung von Computerrecherche und Schnitzeljagd in Genf. Screenshot.

    Spion spielen in Genf

    Genf ist die Stadt der internationalen Organisationen, Finanzinstitute, Diplomaten und damit auch der Agenten. Für Geheimdienste aus aller Welt ist Genf ein interessantes Pflaster. Neu ist es das auch für Hobby-Spione.

    Drei junge Genfer haben ein Spiel entwickelt, bei dem man selbst zum Agenten werden kann - im Internet und in den Strassen der Stadt.

    Barbara Colpi

  • Gerhard Pfister, CVP-Parteipräsident (links) und Albert Rösti, SVP-Parteipräsident.

    Abstimmungskontroverse «Asylgesetzrevision»

    Am 5. Juni stimmt das Schweizer Volk über die Asylgesetzrevision ab. Das Für und Wider diskutieren CVP-Präsident Gerhard Pfister und SVP-Präsident Albert Rösti. Diskussionsleiterin ist Sarah Nowotny.

    Sarah Nowotny

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Zuberbühler