Uno-Klimakonferenz auf Bali beginnt

Auf Bali beginnt die Suche nach Massnahmen im Kampf gegen die Klimaerwärmung.

Weitere Themen:

Internationale Beobachter kritisieren den Verlauf der Parlamentswahl in Russland als unfair.

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez erhält keine weiteren Vollmachten.

Der grösste Schweizer Lebensversicherer Swiss Life will in Deutschland wachsen.

Beiträge

  • Die Zukunft der Klimapolitik

    Die Klimaberichte der Uno sind unmissverständlich: Es wird immer wärmer auf der Welt und schuld daran ist der menschgemachte CO2-Ausstoss.

    Vor zehn Jahren haben sich die Staaten in Kyoto auf eine Reduktion des Treibhausgases geeinigt. In fünf Jahren läuft dieses Klimaabkommen aus.

    Nun treffen sich im indonesischen Bali Vertreter aus 190 Ländern, um über das weitere Vorgehen in der weltweiten Klimapolitik zu beraten.

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Markus Mugglin

  • In Indien ist Wirtschaft wichtiger als Klimapolitik

    Die Schwellenländer China, Indien und Brasilien holen nicht nur wirtschaftlich mit den westlichen Industriemächten auf. Auch punkto Treibhausgas-Ausstoss erreichen sie bald westliche Werte.

    Die USA machen ihre Bereitschaft, sich in eine künftige Klimapolitik nach Ablauf des Kyoto-Protokolls einbinden zu lassen, vom Mitmachen dieser Schwellenländer abhängig.

    Der junge Inder Vinay Swami lebt in Neu Dehli und will vom wirtschaftlichen Boom in seinem Land profitieren. Über die Klimaerwärmung macht er sich weniger Sorgen.

    René Schell

  • Noch mehr Macht für den Kreml

    Das Resultat der Parlamentswahl in Russland ist deutlich: die Kremlpartei «Einiges Russland» mit Präsident Wladimir Putin an der Spitze hat - wie erwartet - einen klaren Sieg errungen.

    Internationale Beobachter kritisieren den Verlauf der Parlamentswahl als unfair. Putins Partei hat alleine eine Zweidrittelsmehrheit gewonnen. Der Kreml hat nun eine noch stärkere Kontrolle über das Parlament.

    Brigitte Zingg

  • Rückschlag für Chávez in Venezuela

    Venezuelas linker Präsident Hugo Chávez und seine «Bolivárische Revolution» haben einen Rückschlag erlitten. Mit 51 Prozent Nein-Stimmen hat das Volk eine neue Verfassung für Venezuela knapp abgelehnt.

    Die neue Verfassung hätte dem Präsidenten weitere Vollmachten gegeben, aber auch den Sechs-Stunden-Arbeitstag und das Wahlrechtsalter 16 eingeführt.

    Michael Castritius

  • Swiss Life will AWD kaufen

    Der grösste Schweizer Lebensversicherer Swiss Life will für 1,9 Milliarden Franken den deutschen Finanz-Dienstleister AWD übernehmen.

    Die Ankündigung hat an der Börse Skepsis ausgelöst: Die Aktie von Swiss Life ist kurzfristig um etwas mehr als fünf Prozent eingebrochen.

    Manuel Rentsch

  • André Bugnon ist neuer Nationalratspräsident

    Der Waadtländer, Bauer und Politiker André Bugnon bestreitet im Jahr 2008 den Vorsitz des Nationalrats und besetzt damit das höchste politische Amt in der Schweiz.

    Der 60-Jährige gehört zu den loyalen Parteigängern der SVP. Ab und zu vertritt er aber eine Meinung, die von der harten Parteilinie abweicht.

    Patrick Mülhauser

Autor/in: Ivana Pribakovic