Unregelmässigkeiten bei Wahlen in Iran

Der iranische Wächterrat hat bei den Präsidentschaftswahlen Unregelmässigkeiten festgestellt. Es gab viel mehr Wähler als Wahlberechtigte.

Weitere Themen:

Der Bundesrat hat ein neues internationales Kommunikationskonzept verabschiedet.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert eine weitere Verlängerung der Kurzarbeit und einen besseren Arbeitnehmerschutz.

Im Bergbau bahnt sich zwischen Xstrata und Anglo-American eine riesige Fusion an.

Beiträge

  • Irans Wächterrat räumt Wahlbetrug ein

    Bei den Wahlen im Iran hat es Unregelmässigkeiten gegeben, das stellt nun auch der mächtige Wächterrat fest. Insgesamt wurden drei Millionen Stimmzettel zu viel abgegeben.

    In 50 Wahlbezirken seien mehr Wahlzettel eingegangen als es Stimmberechtigte gebe, sagte ein Sprecher des Wächterrats. Frage an Christiane Hoffmann, ehemalige Iran-Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Was bedeutet dieses Eingeständnis des Wächterrates?

    Ivana Pribakovic

  • Menschenrechtsverletzungen in Iran

    Obschon das iranische Regime den Informationsfluss aus dem Land massiv behindert, Journalisten und andere Beobachter ausweist, die Telekommunikation stört und Informanten bedroht, wird immer deutlicher, mit welcher Brutalität die Sicherheitskräfte gegen Demonstranten vorgehen.

    Menschenrechtsorganisationen gehen von bisher einem Dutzend Toten, hunderten von Verletzten und über tausend Festgenommenen aus. Doch sie räumen zugleich ein, dass das Ausland kaum eingreifen kann.

    Fredy Gsteiger

  • Neues Kommunikationskonzept für den Bundesrat

    Nach dem internationalen Druck auf den Finanzplatz Schweiz zieht der Bundesrat Konsequenzen. Wie Recherchen von Schweizer Radio DRS zeigen, hat der Bundesrat an seiner letzten Sitzung ein neues Kommunikations-Konzept verabschiedet.

    Den Antrag dazu hatten gemeinsam das Justiz-, das Finanz- und das Aussendepartement gestellt. Das neue Kommunikations-Konzept betrifft insbesondere die USA und Deutschland.

    Laut dem neuen Konzept soll sowohl auf Minister- wie auch auf Botschafterebene bereits frühzeitig der Kontakt zu den entsprechenden Stellen im Ausland gesucht werden, um den Schweizer Standpunkt besser einbringen zu können.

    Pascal Krauthammer

  • Gewerkschaften verlangen Revision des Arbeitsgesetzes

    Wegen der Wirtschaftskrise drohen in der Schweiz Massenentlassungen und eine massiv höhere Arbeitslosigkeit. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert deshalb einen besseren Arbeitnehmerschutz.

    Das aktuelle Arbeitsgesetzt sei ein «Schönwetter-Gesetz», sagt SGB-Präsident Paul Rechsteiner.

    Dagmar Zumstein

  • Wetzikon spürt die Folgen der Krise

    Die Wirtschaftskrise trifft das industriell geprägte Zürcher Oberland besonders hart. Immer mehr Entlassene melden sich beim RAV, dem Regionalen Arbeitsvermittlungs-Zentrum.

    Wirtschafstredaktor Urs Siegrist war vor drei Monaten bereits einmal auf Reportage in Wetzikon und hat nun das RAV und das Sozialamt von Wetzikon wieder besucht.

    Urs Siegrist

  • Machtkampf im internationalen Bergbau

    Die internationalen Bergbau-Konzerne kämpfen um die Vorherrschaft auf dem weltweiten Markt.

    Nachdem der Deal zwischen der Nummer Eins und der Nummer Zwei der Branche geplatzt ist, greift nun die Nummer Vier nach der Nummer Fünf: Die in Zug ansässige Xstrata will die südafrikanische Anglo-American übernehmen.

    Eveline Kobler

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Klaus Bonanomi