Urteil zu Giftgaskatastrophe von Bhopal

Mehr als 25 Jahre nach der Chemiekatastrophe von Bhopal hat ein indisches Strafgericht acht der Verantwortlichen schuldig gesprochen. 1984 starben mindestens 10'000 Menschen nach einem Unfall in einem Chemiewerk des US-Konzerns Union Carbide.

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Genf, Basel und Bern suchen gemeinsam mit Umweltverbänden nach Alternativen zur Atomenergie. Eine Studie zeigt auf, dass mit Investitionen in Effizienz und in erneuerbare Energien mehr Arbeitsplätze geschaffen würden.

In Nordkorea hat Kim Jong Il einen Nachfolger ernannt. Sein Name ist Jang Song Thaek, er ist ein Schwager des Staatschefs.

Beiträge

  • Spätes und mildes Urteil für Bhopal-Verantwortliche

    Nach mehr als 25 Jahren hat ein indisches Strafgericht acht Verantwortliche für die Chemiekatastrophe von Bophal schuldig gesprochen. Für die meisten Opfer kommt dieses Urteil zu spät, und es fällt in der Wahrnehmung vieler von der Katastrophe Betroffener, viel zu milde aus.

    Karin Wenger

  • Hoher Preis für Stromversorgung ohne AKW

    Woher kommt in Zukunft der Strom? Benötigen wir dafür die Atomkraftwerke? Für die Stromwirtschaft ist klar: Ohne Atomstrom droht eine Versorgungslücke. Umweltverbände haben in einer Studie dargelegt, wie die Stromversorgung ohne AKW funktionieren könnte. Der Preis wäre allerdings hoch.

    Karoline Arn

  • Bundesrat antwortet vielstimmig

    Auf die scharfe Kritik der GPK an der Landesregierung nahm Bundespräsidentin Leuthardt kurz und knapp Stellung. Ihre Bundesratskollegen schwiegen, allerdings nicht lange. Über das Wochenende haben sich einige von ihnen doch noch zu Wort gemeldet.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Nordkoreas Kim Jong Il ernennt Nachfolger

    In Nordkorea hat Kim Jong Il seinen Nachfolger ernannt, sein Name ist Choe Jong Rim, er ist ein Schwager des Staatschefs.

    Urs Morf

  • Deutschland: Sparen bis es quietscht

    Noch heute stellt Bundeskanzlerin Merkel das deutsche Sparprogramm vor, es ist klar, dass praktisch alle Deutschen davon irgendwie betroffen sein werden. Am stärksten wird es den Sozialhaushalt treffen, denn dort gibt der Staat rund die Hälfte seines Budgets aus.

    Ursula Hürzeler

  • Republikanische Primaries in Kalifornien

    In Kalifornien fehlen rund 20 Milliarden Dollar in der Staatskasse, die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch, das politische Klima vergiftet.

    Nun drängen superreiche Unternehmer in die Politik: Die ehemalige eBay-Chefin Meg Whitman, Ex-Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina oder Steve Poizner, der mit GPS-Applikationen zum Milliardär wurde. Bevor sie im November bei den allgemeinen Wahlen antreten können, müssen sie allerdings noch die republikanischen Vorwahlen gewinnen.

    Max Akermann

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Thomas Müller