USA helfen syrischen Rebellen

  • Freitag, 14. Juni 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 14. Juni 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die USA gehen davon aus, dass in Syrien Giftgas eigesetzt wurde. Man wolle und werde die Rebellen unterstützen.

    USA helfen syrischen Rebellen

    Das syrische Regime hat chemische Waffen eingesetzt, die rote Linie ist überschritten, jetzt helfen die USA den Rebellen militärisch: Diese Botschaft verbreitet der stellvertrende Sicherheitsberater der US-Regierung, und sie lässt aufhorchen. Ist das der Wendepunkt im Krieg in Syrien?

    Fredy Gsteiger

  • Alt-Bundesrat Hans-Rudolf Merz im 2008: «An diesem Bankgeheimnis werdet Ihr Euch noch die Zähne ausbeissen»

    Rückblende: Vom Bankgeheimnis zum Informationsaustausch

    Der Bundesrat diskutiert über eine Studie zum automatischen Informationsaustausch. Kommt dieser Informationsaustausch, geht das letzte Kapitel einer langen Geschichte zu Ende. Ein historischer Rückblick.

    Géraldine Eicher

  • Aus rechtlichen Gründen durften die Informationen über die falsche Ärztin nicht an den Kantonsarzt weitergegeben werden.

    Hochstaplerin im weissen Kittel

    Jahrelang hat eine falsche Ärztin in der Schweiz ihr Unwesen getrieben. In mehreren Kliniken und Arztpraxen wurde die gelernte Anästhesie-Schwester als Ärztin eingestellt.

    Nach sechs Jahren erst wurde sie jetzt entlarvt, obwohl das Bundesamt für Gesundheit schon letzten Herbst auf die Hochstaplerin aufmerksam gemacht worden war. Wie ist das möglich?

    Christian von Burg

  • Flaggen der Europäischen Union und der Tschechischen Republik flattern auf dem Dach der tschechischen Regierung Sitz in Prag.

    Polit-Krimi: Tschechische Regierung unter Korruptionsverdacht

    Die Tschechische Republik ist in Aufregung. Gestern drang in Prag die Polizei ins Vorzimmer von Premier Necas ein - und nahm dort seine Kanzlei-Chefin fest und mit ihr namhafte Politiker. Hintergrund der Festnahmen ist offenbar eine Korruptions-Affäre.

    Gespräch mit Rudolf Hermann, NZZ-Korrespondent in Prag.

    Nathalie Christen

  • Blick auf die neue Brücke über die Donau, die Calafat in Rumänien und Vidin in Bulgarien verbindet.

    Neue Brücke der Freundschaft zwischen Bulgarien und Rumänien

    Die Donau trennt auf einer Länge von über 500 Kilometer die jungen EU-Staaten Bulgarien und Rumänien. Eine einzige Brücke überwand bisher das Hindernis.

    Mit viel Geld der EU wurde nun ein weiterer Übergang geschaffen, der die beiden Länder einander näher bringen und einen neuen europäischen Verkehrskorridor schaffen soll.

    Marc Lehmann

  • Im «Sandvich»: Küsse für Mathias Frank nach der Tour de Suisse-Etappe von Buochs nach Leuggern.

    Mathias Frank: Der Mann im gelben Trikot

    Der Schweizer Mathias Frank fährt an der Tour de Suisse den vierten Tag im gelben Trikot des Gesamtleaders. Die neue Rolle ist für den 26-jährigen Luzerner eine Überraschung, die er geniesst.

    Barbara Colpi

  • Reinhard Baumgarten.

    Reinhard Baumgarten, Journalist, über die Wahlen im Iran

    Im Iran wird ein neuer Präsident gewählt. Doch was in jedem anderen Land politisch entscheidend ist, ist in der Islamischen Republik nicht ganz so entscheidend.

    Da gibt es neben dem Präsidenten immer auch noch den obersten Rechtsgelehrten und den Wächterrat, der mit der Zulassung der Kandidaten die Wahlen entscheidend vorbestimmt hat. Was also ist von diesen Wahlen zu erwarten? Wie frei sind sie? Und welche Chancen gibt es, dass der neue Präsident das Land wirtschaftlich vorwärts bringt?

    Diese Antworten würden im Iran nicht einheitlich beantwortet. Obwohl die iranische Opposition im Ausland die Wahl als «Kasperlitheater» bezeichne, gebe es im Land durchaus politische Kräfte, die im Präsidenten eine Möglichkeit für ein Gegengewicht sähen. «Es ist nicht völlig egal, wer gewählt wird.» Dies sagt Reinhard Baumgarten; er ist als Radiojournalist für die ARD zurzeit in Teheran und hat dort die letzten Tage des Wahlkampfs verfolgt und beantwortet im Tagesgespräch die Fragen von Urs Siegrist. Im Iran würde keine grundsätzliche Opposition geduldet: «Bestimmte politische oder gesellschaftliche Freiheiten einfordern, das geht nicht», sagt Baumgarten. Ebenfalls seien alle Frauen, die sich zur Wahl als Präsidentin gestellt hätten, vom Wächterrat nicht zugelassen worden. Die Bevölkerung leide unter den Sanktionen, auf dem Markt seien durchs Band Klagen zu hören über die steigenden Lebensmittelpreise. Die Angst, dass es nach den Wahlen - wie vor vier Jahren - wieder zu Protesten und Gewalt der Regierung komme, sei gross.

    Urs Siegrist

Moderation: Nathalie Christen, Redaktion: Christoph Wüthrich