Verhalten positive Bilanz des G-8-Gipfels

Das Treffen der führenden Wirtschafts-Mächte brachte kleine Fortschritte beim Klimaschutz, keine Rückschritte bei der Afrika-Hilfe und eine verstärkte Bekämpfung von Atomwaffen.

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Aus dem französischen Atomkraftwerk «Tricastin» sind 30 000 Liter einer radioaktiven Uran-Lösung ausgetreten. Baden und Fischen rund um Avignon wurden verboten.

Von der Euro 2008 haben vor allem Restaurants in den Innenstädten profitiert.

Beiträge

  • Die Staats- und Regierungschefs der Schwellenländer Südafrika, Brasilien, Mexico, China und Indien.

    Durchwachsene Bilanz des G-8-Gipfels

    In Toyako auf der japanischen Insel Hokkaido ist der G-8-Gipfel zu Ende gegangen. Während sich die G8-Staaten zum Ende zufrieden mit der Bilanz des Treffens äusserten, war von vielen Seiten Kritik zu hören.

    Eingeladen waren auch aufstrebende Volkswirtschaften, so genannte Schwellenländer wie China und Indien, mit denen die G-8 eine gemeinsame Strategie zum Schutz des Klimas anstreben.

    In der Stellungnahme der Schwellenländer hiess es, es seien «tiefe Einschnitte» beim globalen Ausstoss von Treibhausgasen nötig, um die Erderwärmung zu stoppen. Die Staatengruppe drang zudem darauf, die Szenarien von Uno-Experten zum Klimawandel ernsthaft zu berücksichtigen.

    Fredy Gsteiger

  • Auch eine neue Version der Schahab 3 Rakete kam zum Einsatz

    Iran testet Langstreckenrakete

    Während eines Manövers im Persischen Golf hat Iran eine Langstreckenrakete getestet. Die Rakete vom Typ Schahab 3 soll eine Reichweite von 2000 Kilometer haben. Damit könnte sie auch Israel erreichen.

    Den Medienberichten zufolge wurde die Rakete für den Testflug mit einem eine Tonne schweren, konventionellen Sprengkopf bestückt. Weitere Raketen mit weniger grosser Reichweite sollen ebenfalls getestet worden sein.

    Ulrich Pick

  • Die südfranzösischen Atomanlage Tricastin.

    Atomstörfall verstrahlt Flüsse in Südfrankreich

    Nach dem Unfall in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin gehen Experten davon aus, dass die Strahlenbelastung deutlich höher ist als bisher von den Behörden eingeräumt.

    Nach Auffassung unabhängiger Forscher dürfte die Strahlung etwa 100 Mal über der zulässigen Obergrenze liegen.

    Der Unfall hatte sich am Dienstagmorgen um 06.30 Uhr in einem Werk für Atomabfälle bei Avignon ereignet. Die Behörden hatten bis zum Abend mit der Bekanntgabe gewartet.

    Nach bisherigen Erkenntnissen war aus einem undichten Tank radioaktive Flüssigkeit mit 360 Kilogramm Uran ausgetreten. Ein Teil gelangte in die kleinen Flüsse Gaffière und Lauzon und die Rhone. Die Behörden gaben keine Strahlungswerte an, verboten aber die Wasserentnahme, das Baden und Fischen in den betroffenen Gewässern.

    Philipp Scholkmann

  • Telefonieren mit dem Handy ist in der Schweiz deutlcih teurer.

    Handytarife: Schweiz bleibt Hochpreisinsel

    Die Handytarife in der Schweiz liegen nach wie vor höher als in den meisten anderen europäischen Ländern. Das hat eine Studie des Bundesamtes für Kommunikation ergeben.

    Je nach Nutzung des Handys liegen in der Schweiz die Kosten pro Monat zwischen 13 und 37 Franken über dem Mittel aller EU-Staaten.

    Besser steht die Schweiz bei den Festnetztarifen da. So bietet bei den Auslandgesprächen einzig Zypern günstigere Tarife an. Bei den Ferngesprächen liegt die Schweiz ebenfalls klar unter dem EU-Mittel.

    Charles Liebherr

  • Durchwachsene Bilanz der Gastonomen nach der EURO 2008.

    EURO 2008: Erwartungen nicht überall erfüllt

    Die Hoffnungen vor Beginn der Fussball-Europameisterschaft waren in vielen Branchen gross: Gastronomen, Hoteliers und Einzelhändler hatten sich zu viel vom Fussballfest versprochen.

    Zehn Tage nach Ende der EURO 2008 fällt die Bilanz durchwachsen aus. Es zeigt sich: Viele hatten die Rechnung ohne die Fussballfans gemacht.

    Dagmar Zumstein

  • Spüren Unternehmer drohende Flaute?

    Nach Jahren kräftigen Wachstums rechnen die Experten mit einer Abkühlung der Konjunktur. Zwar sagen sie für dieses und auch für 2009 einen weiteren Auftrieb voraus, doch Unternehmen sehen das anders.

    Bauunternehmer, Einzelhändler und Temporärbüros in der Schweiz kommen zu unterschiedlichen Einschätzungen. Einige spüren bereits ein Abflauen der Wirtschaft.

    Barbara Widmer

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston