Verwaltungsreformer vor Scherbenhaufen

Der Delegierte des Bundesrates für die Verwaltungsreform hat drei Jahre umsonst gearbeitet. Der Bundesrat will die Departemente nicht neu ordnen.

Weitere Themen:

Schweizer Atomkraftwerke reagieren auf den Sabotage-Versuch in Schweden.

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisiert in Burma die schleppende Hilfe für die Opfer des Wirbelsturms.

Mit mehr und längeren Zügen will die SBB den Sitzplatzmangel zu den Stosszeiten bekämpfen.

Vor der Abstimmung über den Gesundheitsartikel wird über die Spitex gestritten.

Beiträge

  • Ulrich Fässler mit seiner Reform der Verwaltung aufgelaufen.

    «Der Bundesrat ist nicht zukunftsorientiert»

    Ulrich Fässler ist empört. Als Delegierter des Bundesrates für die Verwaltungsreform machte er konkrete Verbesserungsvorschläge. Aber der Bundesrat entschied sich gestern gegen Neuerungen.

    Ulrich Fässler kritisiert den Bundesrat jetzt scharf: Die Schweizer Landesregierung sei nicht in der Lage, sich zukunftsorientiert zu organisieren.

    Katrin Hug

  • Ärzte und Ärztinnen unter Druck.

    Tessiner Ärzte fürchten sich vor teuren Patienten

    Der Dachverband der Krankenkassen geht gerichtlich gegen zu teure Ärzte vor. Das passiert am häufigsten im Kanton Tessin. Die Tessiner Ärzte fühlen sich deshalb eingeschüchtert.

    Das hat Folgen für die Patientinnen und Patienten. Schwer kranke und folglich teure Menschen haben Mühe einen Arzt zu finden. Das sagt eine Untersuchung, die an einem Ärztekongress in Lausanne vorgestellt wurde.

    Alexander Grass

  • Schweizer AKW-Verantwortliche sind alarmiert.

    Schärfere Kontrollen in Schweizer AKW

    Der mutmassliche Sabotagefall in einem schwedischen Atomkraftwerk könnte Folgen haben für die Schweiz. Behörden und AKW-Betreiber überlegen sich, die Kontrollen zu verschärfen.

    In Schweden waren Spuren von Sprengstoff in der Tasche eines Arbeiters gefunden worden. In Schweizer AKW wird bislang nur stichprobenweise nach Sprengstoff gesucht. Das könnte sich jetzt ändern.

    Karoline Arn

  • Uno-Chef Ban Ki Moon besucht Shwedagon Pagode in Rangun.

    Burmesen hoffen auf Ban Ki Moon

    Knapp drei Wochen nachdem der Zyklon «Nargis» Südburma verwüstet hat, ist Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon in Burma eingetroffen. Dort will er endlich die internationale Hilfe für die Überlebenden vorantreiben.

    Bislang hat sich die burmesische Militärjunta geweigert, ausländische Helfer ins Land zu lassen. Burma befinde sich in einer kritischen Lage, sagte Ban Ki Moon. Mehr als zwei Millionen Menschen benötigten dringend Hilfe.

    Für viele Menschen Burma ist der Besuch von Ban die letzte Hoffnung.

    Peter Achten

  • SBB will Gäste künftig besser informieren.

    SBB verspricht bessere Fahrgast-Information

    In den letzten Jahren wurde die SBB immer wieder kritisiert, dass die Kunden schlecht informiert würden bei Zugsverspätungen oder -ausfällen. Jetzt verspricht das Unternehmen Besserung.

    Durch den immer dichteren Fahrplan steigt das Risiko von Zugsverspätungen. Im Dezember wird es nämlich zu Stosszeiten noch mehr Züge auf den Schienen haben als heute.

    Monika Zumbrunn

  • Lehrlinge wollen mehr Lohn.

    Grosse Unterschiede bei Lehrlingslöhnen

    Mehr als die Hälfte der Lehrlinge in der Schweiz ist mit ihren Löhnen nicht zufrieden. Zu dieser wenig überraschenden Aussage kommt eine grosse Umfrage der Gewerkschaft Unia.

    Überraschend hingegen ist, dass die Lohnunterschiede innerhalb einzelner Branchen gross sind.

    Dagmar Zumstein

  • Überalterung, Forschung und gestiegene Ansprüche lassen Gesundheitskosten steigen.

    Spitex nur noch über Zusatzversicherung?

    Mit der Abstimmung vom 1. Juni über den neuen Gesundheitsartikel drohe der Spitex Ungemach. Das befürchten die Gegner der Vorlage.

    Bei einem Ja zum Gesundheitsartikel könnte die Spitex aus der Grundversicherung ausgeschlossen werden. Spitex-Leistungen könnten dann nur noch über eine separate Zusatzversicherung angeboten werden. Die Befürworter der Vorlage bestreiten das.

    Monika Zumbrunn

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston