Viktor Orban: «Flüchtlinge sind ein deutsches Problem»

  • Donnerstag, 3. September 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 3. September 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Eine Lösung des Flüchtlingsdramas in Ungarn scheint fern. Während in seinem Land hunderte Flüchtlinge in den Budapester Ostbahnhof drängen, erklärt Premier Orban in Brüssel: «Das Problem ist kein europäisches Problem».

    Viktor Orban: «Flüchtlinge sind ein deutsches Problem»

    Das Flüchtlingsdrama hat in Ungarn in den letzten Tagen zu chaotischen Zuständen geführt, die Regierung unter Premier Orban steht in der Kritik; sie würde sich um die europäische Solidarität foutieren. Viktor Orban hat sich nun in Brüssel erklärt.

    Oliver Washington

  • Aus dem Vierstern-Hotel Mado in Köln ist eine Unterkunft für eritreische Flüchtlinge geworden; der Hotelier hat mit der Stadt Köln einen Vertrag für drei Jahre abgeschlossen – und erhält pro Nacht und Asylbewerber gut 20 Euro vergütet.

    Geld verdienen mit Flüchtlingen

    Rund 800'000 Flüchtlinge werden dieses Jahr in Deutschland erwartet. Ihre Unterbringung kostet Geld. Privatpersonen, Hotels oder Container müssen finanziert werden. Die Unterbringung von Flüchtlingen ist ein Milliardengeschäft, und es gibt auch Missbräuche.

    Peter Voegeli

  • Immer wieder ruft Xi Jinping über die auf dem Vordach der Limousine montierten Mikrofone den Soldaten zu: «Genossen zum Gruss!»; diese brüllen im Chor zurück: «Zum Gruss, Oberster Befehlshaber!» Xi Jinping: «Euer Dienst ist hart!»; die Antwort: «Wir dienen dem Volk!».

    «Wir Chinesen lieben den Frieden» - die grosse Militärparade

    Zentimetergenau standen die chinesischen Soldaten an der grössten Militärparade in Chinas Geschichte in Reih und Glied. So feiert China in Peking das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. Staatspräsident Xi Jinping präsentierte sich und sein Land als Friedensstifter.

    Chinas Taten sprechen aber eine andere Sprache.

    Urs Morf

  • Mit Traktoren legen französischen Bauern den Verkehr in und um Paris lahm: Die Preise, die sie für ihr Fleisch erhalten, finden sie - eine Schweinerei.

    Fast 2000 Traktoren im Herzen von Paris

    Französische Bauern fordern mehr Unterstützung, um die Krise in ihrer Branche zu bekämpfen: Aus allen Richtungen sind am Morgen Traktor-Konvois ins Zentrum der Hauptstadt gerollt. Die Viehzüchter fürchten wegen der tiefen Preise für Milch und Fleisch um ihre Existenz.

    Charles Liebherr

  • Die Fluggesellschaften drücken den Preis, auch beim Essen. Wenig bekömmlich für die Schweizer Gategroup, welche Airlines mit Bord-Menus beliefert.

    Schwieriges Umfeld zwingt Gategroup zu Stellenabbau

    Die Schweizer Gategroup beliefert über 270 Fluggesellschaften auf allen sechs Kontinenten. Doch das Geschäft harzt. In den USA und in London und Zürich streicht der Konzern deshalb 300 Stellen und hofft, so endlich wieder Tritt fassen zu können.

    Massimo Agostinis

  • Konzentriert schaut Yannick Burkhart (rechts) auf den Bildschirm, öffnet da ein Fenster, klickt dort auf ein Kästchen. Seine Aufgabe: er soll einem Klassenkollegen einen Fehler im System einbauen.

    Eine Berufslehre in englischer Sprache

    Transocean, Siemens, Roche - im Kanton Zug sind viele Unternehmen im internationalen Geschäft tätig. Geschäftssprache ist deshalb vor allem Englisch.

    Informatik- und KV-Lehrlinge können sich seit diesem Sommer im Kanton Zug für dieses internationale Umfeld rüsten und ihre Ausbildung in englischer Sprache absolvieren. Ein Novum in der Schweiz.

    Beat Vogt

  • FDP-Nationalrat Andrea Caroni. Ihr Verlierer-Image ist die FDP in den letzten Jahren losgeworden. Doch wie steht es um die Inhalte Freisinnigen?

    Wahlen 15 - «Parteiencheck»: Andrea Caroni, FDP-Nationalrat

    30 Jahre lang hat die FDP bei allen eidgenössischen Parlamentswahlen verloren. Diesmal scheint es, als könnten die Freisinnigen am 18. Oktober richtig zulegen. Der 35-jährige Nationalrat Andrea Caroni aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden, ist Gast von Gaudenz Wacker und Elisabeth Pestalozzi.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Mark Livingston