Villiger soll Kurer ablösen

Die UBS-Führung bekommt ein weiteres neues Gesicht. Nach Konzernchef Marcel Rohner tritt auch Verwaltungsratspräsident Peter Kurer zurück. Das Aufsichtsgremium hat bereits einen Wunschnachfolger: alt Bundesrat Kaspar Villiger.

Weitere Themen:

Die Schweizerische Nationalbank verzeichnet für 2008 einen Verlust von 4,7 Milliarden Franken.

US-Aussenministerin Hillary Clinton trifft sich mit der palästinensischen Führung in Ramallah.

Beiträge

  • Schwierige Aufgabe für Villiger

    Kaspar Villiger, ehemaliger Bundesrat und langjähriger Finanzminister, wird Peter Kurer bei der UBS als Präsident des Verwaltungsrats ablösen. Villiger soll die Grossbank aus der Krise führen. Dazu muss er in erster Linie das Vertrauen in die UBS wiederherstellen.

    Er riskiert dafür auch seinen Ruf als ehrlicher, biederer und fleissiger Macher.

    Urs Siegrist

  • Villiger, erfahrener Krisen-Manager

    Der designierte UBS-Präsident, Kaspar Villiger, muss das Vertrauen in die UBS wiederherstellen. Der ehemalige Finanzminister soll die Kontakte knüpfen zur Politik und dafür sorgen, dass die UBS wieder zurückfindet zur alten Stärke.

    Ein Porträt  und eine Einschätzung von Kaspar Villiger.

    Oliver Washington/Urs Siegrist

  • Villigers Nomination stösst auf Kritik

    Mit dem einstigen FDP-Bundesrat Kaspar Villiger steht demnächst ein ehemaliger Politiker an der Spitze der grössten Schweizer Bank. Aus der Politik kommen viele kritische Töne zum Einstieg Villigers bei der UBS. Nur in der FDP und in Wirtschaftskreisen ist man zufrieden.

    Nathalie Christen/Urs Siegrist

  • Nationalbank schliesst Jahr tiefrot

    Die Finanzkrise hinterlässt ihre Spuren auch im Jahresergebnis der Nationalbank.Weil sie ihr Vermögen unter anderem in Gold und Fremdwährungen angelegt hat, erlitt sie 2008 milliardenschwere Verluste.

    Barbara Widmer

  • Clinton fordert Palästinenserstaat

    Auf ihrer Nahostreise hat US-Aussenministerin Hillary Clinton von Israel eine Zustimmung zu einer Zwei-Staaten-Lösung gefordert. Nur so könne es Frieden mit den Palästinensern geben.

    In letzter Zeit gab sich der designierte israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in dieser Frage zurückhaltend. Es ist aber klar, dass er die Gründung eines Palästinenserstaates dezidiert ablehnt.

    Iren Meier

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Christoph Wüthrich