Vom Einkommen bleibt kaum etwas übrig

Ein Haushalt hat in der Schweiz pro Monat durchschnittlich knapp 6000 Franken zur Verfügung. Zum Sparen bleiben gerade mal 560 Franken übrig.

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Die SVP Bern fordert von ihren dissidenten Ex-Mitgliedern den Rücktritt aus ihren Polit-Ämtern.

Eine US-Studie gibt Antwort auf die Frage, wie gross die Spekulation Anteil am hohen Ölpreis hat.

In einem Pilotprojekt sprechen Kindergärtler in Basel hochdeutsch.

 

 

Beiträge

  • Zum Sparen bleibt fast nichts.

    Ende Monat bleiben 560 Franken übrig

    Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt verfügt über knapp 6000 Franken pro Monat. Dies zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik für das Jahr 2006. Zum Sparen bleiben im Schnitt noch 560 Franken übrig.

    Das Bruttohaushaltseinkommen betrug durchschnittlich 8500 Franken. Davon ging der grösste Teil für Steuern, Sozialversicherungen, Wohnung und Energie weg.

    Sabine Manz

  • Der Ölpreis jagt von einem Rekordstand zum nächsten.

    Spekulanten treiben Ölpreis stark in die Höhe

    Mit Erdöl spekulieren galt jahrelang als problemlos. Doch nun zeigt eine Untersuchung, dass Spekulanten den Ölpreis viel stärker in die Höhe treiben als angenommen.

    Die Untersuchung im Auftrag des US-Abgeordnetenhauses kommt zu einem sehr brisanten Schluss. Bei einem derzeitigen Preis von 130 bis 140 Dollar pro Barrel sollen bis zu 70 Dollar auf die Spekulationen zurückzuführen sein, zehnmal mehr als noch vor wenigen Jahren.

    Massimo Agostinis

  • Plastiksäcke werden aus Erdöl hergestellt.

    Hoher Ölpreis macht Kunststoffbranche zu schaffen

    Die steigenden Ölpreise bereiten auch der Kunststoffbranche langsam Kopfschmerzen, da sie mittelfristig zu steigenden Kunststoffpreisen führen müssen.

    Ob in einem Plastiksack, in der Gebäude-Isolation oder in elektronischen Geräten: Überall steckt Kunststoff drin. Die Kunststoffbranche ist in der Schweiz ein beachtlicher und stark wachsender Wirtschaftszweig mit rund 35 000 Beschäftigten.

    Doch nun sind wegen des hohen Ölpreis neue Ideen gefragt, wie ein Augenschein bei der Firma Folag im luzernischen Sempach zeigt.

    Philippe Erath

  • In Basler Kindergärten wird Hochdeutsch gesprochen.

    Hochdeutsch im Kindergarten

    Kinder, deren Eltern zuhause kein Deutsch sprechen, sollen schon vor der obligatorischen Schulzeit Gelegenheit erhalten, Deutsch- und Sprachkurse zu besuchen.

    In etwa einem Fünftel der Basler Kindergärten wird derzeit während eines zweijährigen Versuches Hochdeutsch gesprochen. Die meisten Kinder gehen unverkrampft damit um, die Erwachsenen weniger.

    Marcel Jegge

  • Der ehemalige Berner SVP-Nationalrat Hermann Weyeneth kritisierte Bundesrat Samuel Schmid scharf.

    Berner SVP fordert Schmids Rücktritt

    An einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung der Berner SVP wurden Bundesrat Samuel Schmid und die anderen Ausgetretenen zum Rücktritt  von ihren Polit-Ämtern aufgefordert. Damit reagieren die Delegierten auf die Gründung der Bürgerlich-Demokratischen Partei.

    Die Versammlung war eine schonungslose Abrechnung zwischen der Berner SVP und den «Abtrünnigen». Das Zerwürfnis mit den liberalen Kräften scheint auf den ersten Blick total.

    Die Frage an Toni Koller: Fährt nun die Berner SVP in Stil und Inhalt kompromisslos auf der Zürcher Linie?

    Danièle Hubacher

  • Toi Toi (Toi) an der EURO

    Die Pinkelkabinen sorgen an der EURO 2008 für viel Erleichterung. Sie stehen derzeit zu tausenden in der Schweiz herum. Doch diese Toi-Toi-Siedlungen müssen auch gereinigt werden.

    Toi Toi Toi für diejenigen, die sich darum kümmern. Der polnische Wanderarbeiter Jazek beispielsweise hilft der Schweiz, ihr Image aufzupolieren.

    Charles Liebherr

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Christoph Wüthrich