VR-Präsident der SBB geht

SBB-Verwaltungsratspräsident Thierry Lalive d'Epinay, tritt Ende 2008 nach zehnjähriger Tätigkeit für das Bahnunternehmen zurück.

Weitere Themen:

Der Schweizerische Gewerbeverband soll von der SVP geführt werden.

Die USA zeigen im Zusammenhang mit ausländischen Staatsfonds mehr Zurückhaltung als die Schweiz.

Prozac wirkt laut einer neuen Studie nicht besser gegen Depressionen als ein Placebo.

Beiträge

  • Überraschender Abgang an der SBB-Spitze

    SBB-Verwaltungsrats-Präsident Thierry Lalive d'Epinay tritt nach 10 Jahren per Ende Jahr zurück. Als einen der Höhepunkte in Lalive d'Epinays Amtszeit nennt die SBB die Realisierung der Bahn 2000.

    Der Rücktritt kommt überraschend, denn zwei grosse Probleme der SBB sind noch nicht gelöst: die Sanierung der SBB-Pensionskasse und die Sanierung der defizitären SBB-Cargo.

    Olivia Ebinger hat Thierry Lalive d'Epinay gefragt, weshalb er nun zurücktrete.

  • Harte Kritik an Lalive d'Epinay wegen SBB Cargo

    SBB-Verwaltungsratspräsident Thierry Lalive d'Epinay will vor seinem Rücktritt Ende Jahr den Güterbereich SBB Cargo und die SBB-Pensionskasse sanieren. Doch die Skepsis ist gross.

    Kritiker bemängeln, Thierry Lalive d' Epinay lasse ungelöste Probleme bei SBB-Cargo zurück. Sie trauen ihm keine Wende bis Ende Jahr zu.

    Peter Maurer

  • SVP soll Gewerbeverband führen

    Der Gewerbeverband will der SVP mehr Einfluss in ihren Gremien gewähren. Dies hatte die SVP Anfang Jahr nach einem heftigen Streit gefordert und mit der Gründung einer Konkurrenz-Organisation gedroht.

    Doch der Streit scheint noch nicht ganz beigelegt: Der SVP gehen die Konzessionen zu wenig weit.

    Elmar Plozza

  • Umstrittener politischer Einfluss von Staatsfonds

    Die UBS-Aktionärinnen und -Aktionäre stimmen an einer ausserordentlichen Generalversammlung unter anderem darüber ab, ob sie einen Singapurer Staatsfonds als neuen Grossaktionär akzeptieren wollen. Der Bund wird nicht intervenieren.

    Während der Bundesrat keine Hürden aufbauen will, um ausländische Staatsfonds aus Schweizer Unternehmen fern zu halten, wecken solche Beteiligungen in anderen Ländern grosses Unbehagen.

    Die US-Regierung beispielsweise versucht zurzeit, zwei der grössten Staatsfonds zu Zugeständnissen zu bewegen.

    Barbara Widmer

  • Prozac wirkt nicht besser als ein Placebo

    Millionen weltweit schlucken das Medikament Prozac, um damit ihre Depression zu bekämpfen. Doch nun behaupten Forscher, Prozac und eine Reihe weiterer Medikamente gegen Depression wirkten nicht besser als ein Placebo.

    In der Schweiz wird Prozac unter dem Namen Fluctin vertrieben.

    Thomas Häusler

  • Verwundete US-Soldaten in Deutschland

    Im deutschen Landstuhl steht das grösste US-Militärspital ausserhalb der Vereinigten Staaten. Dort treffen fast täglich verwundete US-Soldaten aus Irak und Afghanistan ein.

    Sergeant Jeremy Johnson ist einer von ihnen. Der 24-Jährige verbrachte mehr als ein Jahr in US-Diensten in Irak. Seit Anfang 2007 kämpfte er im Südosten Afghanistans bis ihn zwei Schüsse von aufständischen Taliban trafen.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi