VW zweigt Geld ab für allfällige US-Busse

  • Dienstag, 22. September 2015, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 22. September 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Gewinnwarnung aus der VW-Zentrale in Wolfsburg hat die Aktie weiter in die Tiefe gerissen.

    VW zweigt Geld ab für allfällige US-Busse

    Im Zusammenhang mit dem Skandal um manipulierte Abgaswerte in den USA legt VW rund 6,5 Milliarden Euro zur Seite. Der Autokonzern geht davon aus, dass weltweitinsgesamt rund elf Millionen Fahrzeuge betroffen sind.

    Iwan Lieberherr

  • Wasserkraftwerke hätten zweifellos Probleme, sie könnten ihren Strom nicht mehr zu vernünftigen Preisen verkaufen, meint etwa ein FDP-Vertreter: aber das sei eben der Markt.

    Der Ständerat zeigt ein Herz für kleine Wasserkraft-Anlagen

    Wasserkraftwerke mit einer Leistung von nur 300 Kilowatt sollen auch in Zukunft gefördert werden, das möchte der Ständerat. Der Nationalrat will die Grenze bei einem Megawatt ziehen. Auch die Strom-Produktion vieler Kleinanlagen lohne sich in der Summe, befindet die Mehrheit der Kleinen Kammer.

    Géraldine Eicher

  • Swiss Solar rechnet damit, dass das Wacjstum beim Solarstrom nicht weitergeht – zumindest nicht dieses und nächstes Jahr.

    Begrenzte Subventionen für Solarstrom

    Der Ständerat will Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wasser und Wind besser unterstützen. Die Subventionen sollen aber nur noch eine gewisse Zeit lang fliessen, bis längstens 2031. Zurzeit boomen Solarzellen, immer mehr Leute wollen Solarstrom vom eigenen Dach.

    Was bedeutet die Begrenzung der Subventionierung für sie?

    Sarah Nowotny

  • National- und Ständerat sind sich einig, der Verteidgungsminister ist zufrieden: Der Nachrichtendienst des Bundes erhält neue Überwachungskompetenzen.

    Mehr Kompetenzen für den Nachrichtendienst

    Telefone abhören, Privaträume verwanzen oder in Computer eindringen: Das neue Nachrichtendienstgesetz gibt dem Geheimdienst definitiv mehr Spielraum. Der Nationalrat hat letzte Differenzen zum Ständerat ausgeräumt. Ein umstrittenes Vorhaben findet damit einen Abschluss.

    Dominik Meier

  • Die Verunsicherung ist auch in der katholischen Bevölkerung in den USA spürbar: Die Zustimmungsrate zu Papst Franziskus ist um 20 Prozent auf 71 Prozent gesunken.

    Papst Franziskus spaltet die US-Republikaner

    Die Aufregung in Washington D.C. ist gross: Papst Franziskus trifft US-Präsident Obama und wird eine Rede vor dem Kongress halten. An den Aussagen des Heiligen Vaters zum Klimawandel oder zum Kapitalismus scheiden sich aber die Geister.

    Beat Soltermann

  • BNis zu einer Million Menschen könnten dieses Jahr versuchen, nach Europa zu gelangen.

    OECD erwartet bis zu einer Million Flüchtlinge

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erwartet für 2015 eine Rekordzahl von Asylsuchenden in ihren 34 Mitgliedstaaten. Es könnte die höchste Zahl Asylanträge seit dem Ende des 2. Weltkriegs erreicht werden.

    Die OECD appelliert, die Flüchtlinge möglichst rasch zu integrieren.

    Andreas Teska

  • Filmen an Bord einer Fähre, die Flüchtlinge von der griecheischen Insel Lesbos in den Hafen von Piräus bringt.

    Reise der Hoffnung nach Europa - Youtube weist den Weg

    Immer mehr Flüchtlinge berichten auf ihrem Weg nach und durch Europa auch über sich selbst: Mit der Smartphone-Kamera produzieren sie Videos, mit denen sich andere Flüchtlinge und Daheimgebliebene über Risiken und Komplikationen der Flucht informieren können.

    Auf Youtube ist so ein neues Genre entstanden.

    Philipp Scholkmann

  • György Dalos.

    György Dalos - Osteuropa und die Flüchtlinge

    Wenn sich die Innenminister der EU auf verbindliche Quoten für Flüchtlinge zu einigen versuchen, werden die Länder Osteuropas abseits stehen; sie wehren sich vehement gegen die Aufnahme von Asylsuchenden.

    Warum? fragt Marc Lehmann den 72-jährigen ungarischen Erzähler, Historiker und Übersetzer György Dalos.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Zuberbühler