Walter Schmid tritt als SKOS-Präsident zurück

  • Montag, 28. Oktober 2013, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 28. Oktober 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Walter Schmid, Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS, an einer Medienkonferenz am  3. Januar 2013, in Bern.

    Walter Schmid tritt als SKOS-Präsident zurück

    Die SKOS, die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe, legt fest, wie viel Geld Sozialhilfebezüger erhalten sollen. Diese Richtlinien gerieten unter Beschuss, einzelne Gemeinden traten gar aus der SKOS aus. In der Kritik stand auch der langjährige Präsident Walter Schmid.

    Jetzt hat er seinen Rücktritt angekündigt.

    Peter Maurer

  • Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner.

    Der Anfang vom Ende der Ära Kichner in Argentinien

    In Argentinien verliert die Regierungskoalition bei der Parlamentswahl in den größten Provinzen. Nach dem Wahlwochenende ist klar, die Ära Kirchner geht zu Ende. Womit hat Cristina Kirchner die Wählerschaft enttäuscht? Ein Gespräch mit Südamerika-Korrespondent Ulrich Achermann.

    Ulrich Achermann

  • Schweizer Bundesrat Johann Schneider-Ammann (links) und  der vietnamesische Premierminister Nguyen Tan Dung vor ihren Gesprächen in Hanoi, Vietnam, am 24. Oktober 2013.

    Johann Schneider-Ammann umgarnt Indonesien und Vietnam

    Die Aussenwirtschaft der Schweiz mit Europa ist in einer Flaute. Gesucht sind neue Märkte. Vietnam und Indonesien würden zusammen 350 Millionen Konsumenten bieten.

    Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann reiste mit einer grossen Delegation in die beiden aufstrebenden südostasiatischen Staaten, um Freihandelsverhandlungen voranzubringen. Géraldine Eicher war mit dabei.

    Géraldine Eicher

  • Es brauche mehr Logistikstandorte.  SBB Cargo in Basel.

    Güterverkehr: Kanton und Industrie machen Druck

    Schon heute gibt es auf Schiene und Strasse Engpässe und die Situation dürfte sich weiter verschärfen. Die Kantone fordern deshalb zusammen mit der Verladenden Industrie eine  bessere Infrastruktur.

    Ein Problem: Es gibt zu wenig Terminals, an denen Güter von einem Transportmittel aufs andere umgeladen werden können.

    Klaus Ammann

  • Tadeusz Mazowiecki am 22. Novmeber 2012.

    Polens ehemaliger Regierungschef Tadeusz Mazowiecki ist tot

    Er war der erste demokratisch gewählte Regierungschef im ehemaligen Ostblock, jetzt ist der polnische Politiker und Bürgerrechtler Tadeusz Mazowiecki gestorben. Mazowiecki war im Sommer 1989 einer der Architekten der unblutigen Wende von der Diktatur zur Demokratie.

    Marc Lehmann

  • In den meisten Familien arbeitet der Mann Vollzeit, die Frau hat höchstens ein Teilzeitpensum.

    SVP-Familieninitiative: Ein Ausbau des Sozialstaates?

    Wer seine Kinder selber betreut, soll die Kosten zum Teil von den Steuern abziehen können. Das verlangt die SVP-Familieninitiative, über die wir am 24. November abstimmen. Die SVP will Familien stärken, die ohne staatliche Unterstützung ihre Kinder betreuen.

    Damit stärke die SVP aber den Sozialstaat, sagt eine Expertin. Ein Widerspruch zur SVP-Politik?

    Kathrin Hug

  • Windkraftanlagen auf dem Mont-Soleil, Berner Jura, am 12. August 2013.

    Windenergie stösst auf positive Resonanz, aber .....

    In der Schweiz haben Windanlagen einen schweren Stand. Zahlreiche Projekte sind seit Jahren blockiert. Das Bundesamt für Energie hat nun eine Befragung von Anwohnern von Windparks und geplanten Windparks durchgeführt.

    Weshalb wird Windenergie grundsätzlich positiv gesehen, aber dennoch so erbittert bekämpft?

    Tobias Fässler

  • Nationalrätin Nadja Pieren SVP (links) und Nationalrätin Tiana Moser,  Grünliberale  GLP.

    Nadja Pieren, SVP, und Tiana Moser, GLP, über den Familienartikel

    Wer berufstätig ist und die Kinder in Krippen oder Tagesstätten betreuen lässt, kann einen Teil der Kosten von der Steuer abziehen.

    Die Familieninitiative der SVP fordert nun einen gleich hohen Steuerabzug für alle Familien also auch für jene, wo ein Elternteil , meist die Mutter, zu Hause zu den Kindern schaut. Nur gerecht sei das, meinen die Initianten. Im Gegenteil: so werde es noch schwieriger, Beruf und Familie zu vereinbaren, finden die Gegner.

    Am 24. November wird über die Familieninitiative abgestimmt. Die Berner SVP Nationalrätin Nadja Pieren tritt für ein Ja zur Familieninitiative ein: «Für Kinder, die zu Hause betreut werden, hat man auch Auslagen, die sollen abgezogen werden dürfen.» Die grünliberale Nationalrätin Tiana Moser aus dem Kanton Zürich plädiert für ein Nein: «Viele Frauen hätten weniger in der Tasche, wenn sie arbeiteten, als wenn sie zu Hause Kinder betreuen.»

    Max Akermann

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller