Wege aus der Krise

Griechenland, Spanien, Italien, Portugal: Diese Staaten sind stark verschuldet, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Und doch finden genau in diesen Ländern gewitzte Frauen und Männer mit Gespür für Neues - neue Nischen.

Eine Frau mit einer Nähmaschine, vor ihr eine EU-Flagge.

Bildlegende: Serie Newcomer in der Krise. Keystone

Sie gründen Unternehmen, schaffen neue Arbeitsplätze und verändern die Gesellschaft. Newcomer in der Krise – wir stellen Sie vor in 4 Reportagen:
Wie bringt man Kiwi zum Blühen in Italien? Was trinkt die hippe Athenerin lieber als türkischen Kaffee? Und warum kann die Alpeninitiative auf ein Unternehmen in Portugal hoffen?

Ein Bauer mit Kiwi-Plantage in Italien

In vielen Branchen sehen die Erfolgs-Aussichten für Italiener und
Italienerinnen düster aus. Die Landwirtschaft aber bietet Entwicklungspotential. Der Bauer Davide Campoli pflanzt 50 km südlich von Rom Kiwis.

Alle Hoffnungen liegen auf einem neuen Patent

In Sines, 150 Kilometer südlich Lissabons, hofft eine portugiesische Metallwarenfabrik auf Erfolg:
MetalSines hat einen neuen Waggon patentieren lassen, der das Verladen von Camions auf die Bahn einfacher, schneller und viel billiger macht.

Einen Coup gelandet - mitten in Athen

Die griechische Wirtschaft schrumpft, die Arbeitslosigkeit ist auf rekordhohe 25 Prozent gestiegen.
Mira Ieradonaki spürt derzeit nichts von dieser Krise: Ihr besonderes Café mit angeschlossener Rösterei in der Athener Altstadt ist zur Goldgrube geworden.

Radikaler Neu-Anfang in Torrelodones

In der Madrider Vorortsgemeinde Torrelodones regierten bis Mai 2011 Francos Erben den Ort mit Vetternwirtschaft und Inkompetenz. In der Krise platzte den Bürgern der Kragen und sie schickten die alte Politmafia zum Teufel. Ein Augenschein 18 Monate später.