Weniger Flüchtlinge suchen Asyl in der Schweiz

  • Mittwoch, 10. Februar 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 10. Februar 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Drastisch gesunken ist vor allem die Zahl der Gesuche afghanischer und syrischer Staatsangehöriger. Trotzdem blieben Afghanistan mit 1224 Gesuchen und Syrien mit 488 Gesuchen wichtigste Herkunftsländer.

    Weniger Flüchtlinge suchen Asyl in der Schweiz

    In der Schweiz haben im Januar weniger Menschen ein Asylgesuch gestellt als im Vormonat. Trotz des Rückgangs mahnt das Staatssekretariat für Migration: Die Asylsituation in Europa und in der Schweiz werde auch dieses Jahr angespannt bleiben.

    Elmar Plozza

  • Ein zu ehrgeiziges Ziel: Tausenden von IV-Bezügern eine Arbeitsstelle statt eine Rente zu geben, ist ziemlich unrealistisch. Das zeigt eine neue Studie.

    Wiedereingliederung von IV-Bezügern missglückt

    Bis im 2018 sollte die Invalidenversicherung 17'000 IV-Rentnerinnen und IV-Rentner wieder fit machen für den Arbeitsmarkt. Eine unabhängige Studie im Auftrag des Bundes zieht eine ernüchternde Zwischenbilanz: Das Potenzial sei massiv überschätzt, der Aufwand deutlich unterschätzt worden.

    Dominik Meier

  • Im Westen hat die russische Strategie Fragen aufgeworfen: Wie kann es sein, dass jemand für Friedensverhandlungen wirbt und gleichzeitig den Krieg eskalieren lässt? Alexej Malaschenko spricht von einer «russischen Logik» – was man begonnen habe, werde zu Ende gebracht. Bild: Eine Strasse in Aleppo nach einem russischen Luftangriff.

    Was will Russland in Syrien?

    Mit Unterstützung der russischen Luftwaffe ziehen die Truppen des syrischen Machthabers Assad die Schlinge um die Grossstadt Aleppo immer enger. Moskau hat ursprünglich mitgeholfen, die Syrien-Friedensgespräche zu organisieren.

    Die Sicht des Sicherheitsexperte Alexej Malaschenko auf die verwirrende russische Doppelstrategie.

    David Nauer

  • Grossbritannien zeigt Härte gegenüber jugendlichen Flüchtlingen. Bild: «House of Parliament» in London Westminster im Nebel.

    Grossbritannien weist unbegleitete junge Flüchtlinge aus

    Im Vereinigten Königreich sorgt ein Bericht für Schlagzeilen. Er zeigt auf, wie die britischen Behörden jugendliche Asylsuchende nach dem 18. Geburtstag wieder in die Kriegsgebiete zurückschafft.

    Martin Alioth

  • Der US-Bundesstaat New Hampshire hievt zwei Parteirebellen aufs Präsidentschafts-Podest.

    US-Präsidentschaftswahlkampf: New Hamsphire wählt die Rebellen

    Bernie Sanders bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern sind die klaren Sieger der Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire. Beide gelten als Rebellen in ihrer Partei; sie treten an gegen das Establishment.

    Priscilla Imboden

  • 4000 Franken brutto im Monat bei einem Vollzeitpensum als Pflegehelferin in einem Alters- und Pflegeheim: «Wenn ich denke, wie viel von mir, dass ich gebe in diesem Beruf, dann ist das definitiv zu wenig», sagt eine Pflegehelferin.

    Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal

    Die Bevölkerung wird älter, immer mehr Menschen sind auf Betreuung angewiesen. Schon jetzt arbeiten in der Schweiz über 500'000 Personen im Gesundheits- und Sozialwesen, Tendenz steigend, und der Druck wächst. Heime und Spitäler, Spitex und soziale Institutionen müssen Gewinn abwerfen.

    Die Gewerkschaft Unia fordert, das dürfe nicht zulasten der Pflegebedürftigen und des Personals gehen.

    Max Akermann

  • Angst vor höheren Preisen, Angst vor Stellenabbau, Angst vor der Isolation: Die Tessiner Wirtschaft ist klar für eine zweite Röhre durch den Gotthard.

    Tessiner Unternehmer wollen zweiten Gotthard-Strassentunnel

    Der Gotthard-Strassentunnel ist in die Jahre gekommen, die Sanierung lässt sich nicht länger aufschieben. Soll der Tunnel während der Sanierung fast drei Jahre lang gesperrt werden? Die Tessiner Wirtschaft fürchtet sich davor.

    Alexander Grass

  • Niklaus Brantschen.

    Im Tagesgespräch: Niklaus Brantschen zum Beginn der Fastenzeit

    Am Aschermittwoch beginnt für Christinnen und Christen die Fastenzeit, die 40 Tage dauert. Wer fastet heute noch? Und warum? Niklaus Brantschen ist Jesuit, Priester und Zen-Meister – und Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Zuberbühler