Wie weiter ohne Nelson Mandela?

  • Freitag, 6. Dezember 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 6. Dezember 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Ein grosses Licht ist erloschen». (Zitat von David Cameron). Bild. Nelson Mandela während der Abschlussfeier für die Weltmeisterschaft 2010 in Johannesburg am 11. Juli 2010.

    Wie weiter ohne Nelson Mandela?

    Südafrika trauert um Nelson Mandela. Wir werfen einen Blick auf Südafrikas Zukunft ohne den Apartheids-Bekämpfer. Immer wieder hat Mandela auch die Schweiz besucht. Wir beleuchten die Beziehungen der Schweiz zu Südafrika während des Apartheid-Regimes.

    Kerstin Welter, Patrik Wülser, Max Akermann

  • Die Bundesanwalt habe Kenntnis von diversen Spionage-Aktivitäten fremder Staaten in der Schweiz. Symboldbild.

    Bundesanwaltschaft kann wegen Spionage ermitteln

    Haben US-Geheimdienste auf Schweizer Boden spioniert? Informationen des Whistleblowers Edward Snowden lassen darauf schliessen. Nun darf die Bundesanwaltschaft wegen Spionage ermitteln. Der Bundesrat hat die Bewilligung erteilt.

    Géraldine Eicher

  • Die Fussball-WM findet vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 in Brasilien statt.

    Fussball WM 2014 in Brasilien: Vorrundenauslosung

    Bald entscheidet sich, gegen wen die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft an der WM in Brasilien in der Vorrunde spielt. Wie auf dem Fussballplatz entscheidet auch bei der Auslosung eine Kombination aus Glück, Pech und Können.

    Reto Held

  • Die Repressionen seien stärker geworden; keine guten Aussichten für junge Menschen. Symbolbild: Junge Palästinenser in der Hafenstadt von Gaza-Stadt am 2. Dezember 2013.

    Der Wunsch nach ein bisschen Normalität

    Die 24jährige Maha hat eine gute Stimme und einen Traum. Sie möchte bekannt werden als Sängerin, wie wohl so manch andere junge Frau. Doch Maha wohnt im Gazastreifen. Im weitgehend abgeriegelten Palästinensergebiet ist nichts so wie anderswo. Eine Begegnung in Gazastadt.

    Philipp Scholkmann

  • Ruedi Küng, ehemaliger Afrika-Korrespondent

    Ruedi Küng: «Mandelas Wille zur Versöhnung war einzigartig»

    Nelson Mandela ist tot. Der einst berühmteste politische Häftling der Welt, der später Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger wurde, war nicht nur in Südafrika eine Legende. Unser ehemaliger Afrika-Korrespondent Ruedi Küng ist ihm begegnet.

    Er ist heute Gast von Susanne Brunner und blickt nicht nur auf diese Begegnung zurück, sondern auch auf den Tag, an dem Nelson Mandela nach 27 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde, auf seine Wahl zum Präsidenten des Landes, und auf die Jahre, in denen es ohne diesen Mann in Südafrika zum Bürgerkrieg gekommen wäre. Absolut einzigartig, sagt Ruedi Küng, sei Mandelas Wille zur Versöhnung gewesen. Mandela habe bei seinen Taten und Worten nicht an sich, sondern immer an sein Volk gedacht - etwa als er in den 80er Jahren seine Freilassung aus dem Gefängnis mit dem Argument ablehnte, solange sein Volk nicht frei sei, dürfe auch er nicht frei sein.

    Susanne Brunner

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Karoline Arn