«Wikileaks» – Spione im eigenen Heim

  • Mittwoch, 8. März 2017, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 8. März 2017, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Wikileaks» sieht sich als Vorkämpferin für Transparenz. Kritiker vermuten, es gebe andere, weniger edle, vielleicht sogar politische Gründe für die neue Veröffentlichung.

    «Wikileaks» – Spione im eigenen Heim

    Die Enthüllungsplattform «Wikileaks» hat Dokumente veröffentlicht, die zeigen, dass der US-Geheimdienst CIA direkt auf jedes Mobiltelefon und jedes Smartphone zugreifen kann. Verschlüsselungstechniken bieten keinen Schutz. Offenbar hat ein CIA-Insider die Informationen geliefert.

    Was bedeutet das für Wirtschaft und Forschung?

    Guido Berger und Massimo Agostinis

  • 34 private Radio- und Fernsehstationen mit Gebührenfinanzierung wären bei einem Ja existenziell gefährdet. Überleben könnten im Fernsehbereich vielleicht noch zwei, drei kleine kommerzielle Fernsehsender in der Deutschschweiz, ist der SRG-Generaldirektor überzeugt, in der französischen und italienischen Schweiz wohl keine mehr.

    No-Billag gleich No-SRG?

    Die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren», unter dem Namen «No-Billag-Initiative» bekannt geworden, war Thema im Ständerat. Die Billag-Gebühren finanzieren einen grossen Teil der SRG-Angebote. Das ginge auch ohne Gebühren, sagen die Initianten.

    Die Folge wäre ein Kahlschlag, hält Roger de Weck, der Generaldirektor der SRG dagegen. Die Kontroverse.

    Philipp Burkhardt

  • Eine unabhängige und ausgewogene Information mit Tiefe, wie sie die SRG biete, werde in Zukunft sogar noch wichtiger. Eine Meinung aus der Ständeratsdebatte. Bild: Die Parteispitzen in der «Elefantenrunde», nach den Wahlen am 18. Oktober 2015.

    Ständerat sagt Nein zur «No-Billag-Initiative»

    Den Anfang gemacht bei der Behandlung der Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» hat der Ständerat. In der Kleinen Kammer hat das Volksbegehren niemanden zu überzeugen vermocht. Ohne Gegenstimme empfiehlt der Ständerat die Ablehnung der Initiative.

    Philipp Burkhardt

  • In Läufelfingen steht Gemeindepräsident Dieter Forter vor dem Bahnhof. Er ist es längst gewohnt, dass alle mit dem Sparfinger aufs «Läufelfingerli» zeigen. Doch mit der Stillegung der Bahnstrecke werde gar nichts gespart, sagt der FDP-Mann.

    Das «Läufelfingerli» – unrentabel und zählebig

    Der Ständerat diskutiert darüber, wieviel der Bund in den nächsten vier Jahren in den regionalen Personenverkehr investieren soll. Aus Sicht des Bundesrates sollen es knapp vier Milliarden Franken sein. Um strukturschwache Regionen zu stärken, möchten die Kantone 150 Million mehr ausgeben.

    Das Beispiel des «Läufelfingerli», das Sissach im Baselbiet mit Olten verbindet, zeigt, wie schwierig die Stilllegung traditioneller Bahnstrecken ist.

    Lukas Schmutz

  • Die bereits laufenden Einzelklagen lauten nicht auf Betrug, sondern Hausfeld argumentiert so: Die betroffenen Autos wären so – mit der Betrugssoftware – gar nicht genehmigt worden.

    Eine deutsche Sammelklage gegen VW?

    Die deutsche Bundeskanzlerin wird am Nachmittag vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags Red'und Antwort stehen in Sachen VW-Skandal.

    Besitzerinnen und Besitzer von VW-Autos in vielen Ländern fragen sich ganz konkret: Werde ich von VW für den Wertverlust meines Autos entschädigt? Dafür kämpft eine US-Anwaltskanzlei, die sich auf Sammelklagen spezialisiert hat.

    Peter Voegeli

  • Das Vorbild fürs Stricken auf dem Bundesplatz: Die «Pussy Hats» – Zeichen gegen Sexismus – tauchten erstmals an den Frauen-Protestmärschen in den USA auf, am Tag nach der Amtseinsetzung Donald Trumps.

    Bundesplatz – Stricken gegen Sexismus

    Auf der ganzen Welt stricken heute Frauen – und ein paar Männer – Mützen mit Katzenohren in Pink. Diese «Pussy Hats» sind ein Zeichen gegen Sexismus. Populär geworden sind sie durch die Frauenmärsche in vielen US-Städten nach der Amtseinsetzung von Donald Trump als Präsident.

    Am Weltfrauentag, am 8. März, wird auch auf dem Bundesplatz gestrickt.

    Samuel Burri

  • Valentin Vogt und Anita Vogel.

    Im Tagesgespräch: Valentin Vogt und Anita Vogel

    Über die Tatsache, dass der Frauenanteil in Verwaltungsräten kaum steigt, diskutieren Valentin Vogt, Präsident des Arbeitgeberverbands und Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer der Firma Burckhardt Compression, und Anita Vogel, Chefin des Personalamts des Kantons Zürich.

    Sie sind Gäste von Iwan Lieberherr.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Zuberbühler