Zahl der Arbeitslosen vorerst stabil

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober nur leicht gestiegen. Experten allerdings rechnen damit, dass sich das bald ändern könnte.

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Nachfrage bei den Angehörigen des hingerichteten Hitler-Attentäters Maurice Bavaud: Was halten sie von der Erklärung des Bundespräsidenten?

Die Winterthurer Kurzfilmtage blicken auf ein weniger bekanntes Kapitel des Schweizer Films zurück: es geht ums Militär.

Beiträge

  • Im August melden sich traditionell mehr junge Stellensuchende beim regionalen Arbeitsvermittlungsamt.

    Steigende Arbeitslosenzahlen erwartet

    Die Zahl der Erwerbslosen ist im Oktober nahezu stabil geblieben. Knapp über 100 000 Menschen waren ohne Arbeit. Ursache des leichten Anstiegs waren vor allem saisonale Faktoren.

    Die Finanzkrise macht sich noch kaum bemerkbar. Doch die Prognosen für die nahe Zukunft sind düster. Das Seco rechnet jedoch damit, dass bis Ende 2009 weitere 40 000 Menschen ihre Stelle verlieren werden.

     

    Manuel Rentsch

  • Bruder fordert Denkmal für Maurice Bavaud

    Adrien Bavaud war 13 Jahre alt, als sein Bruder Maurice hingerichtet wurde. Die Schweiz könnne stolz sein auf einen Visionär wie Maurice, der die Gefahr erkannt habe, die Hitler für die Menschheit darstellte, sagt Adrien Bavaud.

    Er fordert für seinen Bruder Maurice ein Denkmal. Seiner Ansicht nach hat die Schweiz zu wenig getan mit der Würdigung des Bundesrats.

    Patrick Müllhauser

  • Der Bözberg kommt für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle in Frage.

    Widerstand gegen Atommülllager

    Niemand will ihn, den radioaktiven Abfall aus Medizin, Industrie und den Schweizer Kernkraftwerken. Auch das benachbarte Ausland will den Müll nicht an der Grenze wissen. 

    Ein konkreter Standort soll zwar erst in etwa zehn Jahren ausgewählt werden. Doch schon jetzt formiert sich breiter und heftiger Widerstan -  nicht nur in den vorgeschlagenen Regionen und bei der Schweizer Anti-Atom-Bewegung, sondern auch im benachbarten Ausland.

    Denn die potenziellen Atommülllager für mittel- oder hochradioaktive Abfälle in den Kantonen Zürich/Thurgau, Zürich/Aargau und Schaffhausen liegen in unmittelbarer Nähe zu Baden-Württemberg an der deutschen Grenze.

    Fredy Gasser

  • Bundesrat würdigt Maurice Bavaud

    Der Bundesrat hat den Schweizer Maurice Bavaud gewürdigt, der vor 70 Jahren ein Attentat auf Adolf Hitler versuchte und deswegen von den Nazis hingerichtet wurde. Die offizielle Schweiz intervenierte damals nicht.

    Der heutigen Erklärung des Bundesrates ist ein langer Kampf um die Würdigung und Rehabilitierung des Neuenburgers Maurice Bavauds vorangegangen. Allerdings hätten sich viele Menschen in der Schweiz noch klarere Worte des Bundesrates gewünscht, so zum Beispiel der Bruder von Maruice Bavaud.

    Elmar Plozza

  • Szene aus «Ormenis» von Markus Imhoof.

    Winterthur zeigt Kurzfilme der Armee

    Die Winterthurer Kurzfilmtage blicken auf ein weniger bekanntes Kapitel des Schweizer Films: Sie zeigen Filme der Schweizer Armee.

    Die Schweizer Armee produzierte zwischen den 40er und 60er Jahren zahlreiche  Filme mit denen sie ein riesiges Publikum erreichte.

    Der Schweizer Armeefilmdienst war ein Kind der geistigen Landesverteidigung. Die Filme enthalten denn auch klare ideologische Botschaften. Sie zeigen eine allzeit bereite wehrschafte Schweiz.

    Weil es damals in der Schweiz keine Filmschule gab, war der Armeefilmdienst eine Gelegenheit für junge Schweizer Filmemacher, erste Erfahrungen zu sammeln. Zu ihnen gehörte auch Markus Imhoof. Sein Film über die Kavallerie landete jedoch vor Gericht.

    Nadja Fischer

  • Integration für Hochqualifizierte

    Wenn über Migration und Integration gesprochen wird, dann ist meistens von Flüchtlingen und Asylbewerbern aus anderen Kulturen die Rede. Immer mehr kommen aber auch hochqualizierte Leute aus englischsprachigen Ländern zu uns.

    Diese sogenannten «Expats», sind von Schweizer Unternehmen speziell angeworben worden. Sie sind zwar auch Ausländer, geniessen aber eine viel grössere Akzeptanz. Denn sie unterscheiden sich äusserlich kaum von den Einheimischen und können sich auch ohne Deutschkenntnisse problemlos verständigen.

    Beat Giger

Moderation: Martin Stucki, Redaktion: Klaus Bonanomi