Zögerliche Bekanntgabe der Wahlergebnisse in Simbabwe

Zwei Tage nach den Wahlen in Simbabwe sind erst wenige Teil-Resultate bekannt. Die Opposition sieht sich bereits als Siegerin und fürchtet, von der Regierung um den Sieg betrogen zu werden.

Weitere Themen:

Das Verhandlungsangebot der SBB an die Streikenden in Bellinzona läuft ab.

Die Meldestelle für Geldwäscherei hat im vergangenen Jahr 30 Prozent mehr Verdachtsmeldungen erhalten als im Vorjahr.

Der mutmassliche Lehrermörder Ded Gecaj wird definitiv nicht an die Schweiz ausgeliefert.

Beiträge

  • Die Bekanntgabe der Wahlresultate zieht sich hin.

    Warten auf Wahlresultate in Simbabwe

    Zwei Tage nach der Präsidenten- und Parlamentswahl in Simbabwe ist immer noch nicht klar, ob der regierende Robert Mugabe oder die Opposition die Wahl gewinnt.

    In den wenigen Wahlkreisen, die schon ausgezählt sind, deutet jedoch einiges darauf hin, dass die Opposition besser abschneidet als erwartet.

    Ivana Pribacovic

  • Streik geht weiter.

    Pattsituation bei Cargo-Verhandlungen

    Im Streit um SBB Cargo läuft bald das Ultimatum der SBB für Gespräche am Runden Tisch ab. Die SBB-Angestellten in Bellinzona haben beschlossen, ihren Streik fortzuführen. Noch ist unklar, ob es weitere Gespräche gibt.

    Inzwischen haben die Streikenden des SBB-Werks in Bellinzona eine kantonale Volksinitiative lanciert. Diese sieht vor, dass eine neue Firma in Staatsbesitz geschaffen wird, welche die Aktivitäten der SBB-Werkstätte in Bellinzona weiterführt.

    Alexander Grass

  • Wirtschaftsboom bewirkt Zunahme von Geldwäscherei

    Die Zahl der Meldungen über Verdachtsfälle von Geldwäscherei hat im vergangenen Jahr um fast 30 Prozent zugenommen. Die Zunahme hängt direkt mit dem Wirtschaftsboom zusammen.

    Am markantesten war der Anstieg mit 37 Prozent im Bankenbereich, der rund 60 Prozent der Meldungen ausmachte. Hier gingen vor allem im Zusammenhang mit Anlage-Betrug mehr Meldungen ein.

    Philippe Erath

  • Mutmasslicher Lehrermörder wird nicht ausgeliefert

    Der mutmassliche Lehrermörder Ded Gecaj wird definitiv nicht an die Schweiz ausgeliefert. Das oberste kosovarische Gericht hat eine entsprechende Beschwerde von Gecaj gutgeheissen.

    Die Schweizer Behörden wollen aber weiter auf eine angemessene Gefängnisstrafe hinwirken. Gecaj wird vorgeworfen, 1999 in St. Gallen den Lehrer seiner Tochter erschossen zu haben.

    Roland Wermelinger

  • «Pernod Ricard» übernimmt «Wiin og Spriit»

    In Schweden übernimmt der französische Konzern «Pernod Ricard» den bisher staatlichen Alkohol-Hersteller «Wiin og Spriit». Die Kaufpreis beträgt 5,6 Milliarden Euro.

    «Wiin og Spriit» ist einer der grössten Alkohol-Hersteller in Europa. Die Übernahme findet im Zuge des grossen Privatisierungs-Programms statt, das die bürgerliche Regierung Schwedens durchführt.

    Bruno Kaufmann

  • Worte des Monats März

    Im Monat März gab es besonders viele Worte zum Thema SBB Cargo.

    Klaus Bonanomi

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi