Der Kriegsreporter

«Reporter» über einen Mann, der für den Beruf sein Leben aufs Spiel setzt: Kurt Pelda reist in Kriegsgebiete und berichtet direkt von der Front. Jüngst aus Aleppo, wo laut dem syrischen Machthaber Assad die „Mutter aller Schlachten“ tobt. Einblicke ins Berufs- und Privatleben eines Kriegsreporters.

Er tut es allein, auf eigenes Risiko, denn keine Redaktion könnte die Verantwortung übernehmen für Kurt Peldas Reportereinsätze zuvorderst an der Front. Kürzlich war der 47jährige Kriegsreporter in Syrien und hat aus dem heftig umkämpften Aleppo beklemmende Videobilder in die Schweiz zurückgebracht.

„Ich gehe dorthin, wo die Leute Unterstützung brauchen, wo Zivilisten zu Tausenden umgebracht werden. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir aus erster Hand erfahren, was dort passiert“, sagt er in diesem «Reporter», den Beat Bieri mit Filmmaterial von Kurt Pelda produziert hat.

Kurt Pelda glaubt, dass er damit auch einen Beitrag für „die gute Sache“ leisten kann. Dies mag für einige naiv klingen, sogar unprofessionell. Doch Pelda ist ein Profi durch und durch, viele Jahre Afrika-Korrespondent der NZZ, seither freier Journalist für diverse Medien. Seit 28 Jahren reist der Basler, ein promovierter Oekonom, immer wieder als Frontberichterstatter an Kriegsschauplätze überall auf der Welt, fast immer auf Seiten der Aufständischen, die sich gegen Diktatoren erheben. Dabei verschliesst Pelda die Augen nicht vor Kriegsverbrechen, die auch von den Rebellen begangen werden. So berichtet er zum Beispiel über Gefangenenerschiessungen durch Aufständische im aktuellen syrischen Konflikt.