Hoffnung im Herzen der Finsternis – Teil 1

Hoffnung im Herzen der Finsternis, Folge 1

  • Sonntag, 21. Juni 2015, 21:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 21. Juni 2015, 21:40 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 22. Juni 2015, 4:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 25. Juni 2015, 8:30 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 25. Juni 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 26. Juni 2015, 15:15 Uhr, SRF 1

Sie leben im Osten des Kongos, wo seit bald zwanzig Jahren Krieg herrscht: Carlos und Christine Schuler. Im ersten Teil zeigt «Reporter», wie aus dem Weltenbummler Kari der Tierschützer Carlos wurde.

Carlos, oder Kari, wie ihn seine Schulkameraden nannten, stammt aus Bürglen. Auf einer Afrikareise in der 1980-Jahren lernte er Christine Deschryver kennen, die er bald darauf heiratete. Sie lebten in einer der schönsten Gegenden Afrikas am Kivu-See, in einem Klima ewigen Frühlings. Doch die Idylle dauerte nicht lange: 1994 kam eine Million Flüchtlinge aus dem benachbarten Ruanda über die Grenzen, zwei Jahre später führte ein Bürgerkrieg zum Sturz des Diktators Mobutu und später versank die Gegend in einem Strudel grösserer und kleinerer Konflikte. Der Krieg machte den Kongo zu jenem Ort, den Joseph Conrad das «Herz der Finsternis» genannt hatte. Während die meisten Ausländer das Land verliessen, blieben Schulers und ihre zwei Kinder im Kongo.

Der gelernte Schriftsetzer aus Bürglen wurde zum Tierschützer und rettete mit den einheimischen Parkwächtern einen grossen Teil der Gorillas im Nationalpark Kahuzi-Biega.

Reporter Christoph Müller hat die Schulers über 15 Jahre immer wieder besucht und berichtet in einer zweiteiligen Reportage über das Schicksal dieser aussergewöhnlichen Familie.

Artikel zum Thema