Hoffnung im Herzen der Finsternis – Teil 2

Hoffnung im Herzen der Finsternis, Folge 2

  • Sonntag, 28. Juni 2015, 21:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 28. Juni 2015, 21:40 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 29. Juni 2015, 4:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 2. Juli 2015, 8:30 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 2. Juli 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 3. Juli 2015, 15:15 Uhr, SRF 1

Im zweiten Teil seiner Reportage aus Afrika zeigt Christoph Müller, wie sich Christine Schuler um die unschuldigsten Opfer der Kriege kümmert, jene Frauen nämlich, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind.

Christine Schuler leitet die afrikanische Filiale von «V-Day», einer weltweiten Organisation gegen die Gewalt an Frauen. In Bukavu ist sie zudem Direktorin der Organisation «City of Joy». Dort leben neunzig Frauen, die während des Krieges vergewaltigt worden sind. Während eines halben Jahres sollen sie lernen, ihren Schmerz in Kraft zu verwandeln und als weibliche «Leader» zurück in die Dörfer zu gehen.

«An das Schicksal dieser Frauen wird man sich nie gewöhnen, es sei denn man hätte ein Herz aus Stein», sagt Christine Schuler. Der Krieg machte den Kongo nun tatsächlich zu einem Land im «Herzen der Finsternis» (Joseph Conrad).

Derweil hat ihr Mann, der Tierschützer Carlos Schuler, ein neues Betätigungsfeld gefunden: Im eigenen Hotel und Restaurant heisst er Gäste und Touristen willkommen. Denn eigentlich lebt die Familie Schuler in einer der schönsten Gegenden Afrikas, am Kivu-See – wären da nicht die jahrelang andauernden Kriege. 1994 kam eine Million Flüchtlinge aus dem benachbarten Ruanda über die Grenze, zwei Jahre später führte ein Krieg zum Sturz des Diktators Mobutu und danach versank die Gegend in einem Strudel grösserer und kleinerer Konflikte.

Reporter Christoph Müller hat die Familie Schuler über 15 Jahre immer wieder besucht.

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