Steuerfahndung, Chinas neuer Mann, SP-Dilemma, Spanien

Beiträge

  • „Guten Tag, Steuerfahndung“

    Steuerfahnder haben kein Gesicht, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Doch zehntausende von deutschen Steuerpflichtigen fürchten sich vor diesen gesichtslosen Beamten, die verdächtige Bürger aufspüren und überführen. Die Rundschau zeigt zum ersten Mal ein Video, wie deutsche Steuerfahnder ausgebildet werden und wie sie arbeiten. Der Schulungs-Film verrät die Tricks und Kniffe, mit welchen die Steuerbeamten Verdächtige einschüchtern. Wegen der Fülle von Daten von gestohlenen Banken-CDs klagen die Finanzämter über zu viel Arbeit. Jetzt sollen sie ihr Personal aufstocken.

  • Taktik oder Moral

    Die SP soll das revidierte Asylgesetz nicht bekämpfen; aus taktischen Gründen. Levrat befürchtet, dass die SP mit einem Referendum Schiffbruch erleiden würde. Diese ungewohnt pragmatische Haltung löst bei der Basis immer mehr Widerstand aus. Etwa in Basel, Zürich oder St. Gallen sammeln die SP-Sektionen Unterschiften für das Referendum und trotzen der Partei-Spitze. Sie wollen die Verschärfungen im Asylwesen verhindern. Ideologen oder Taktiker, welcher SP-Flügel wird sich durchsetzen?

  • Undurchsichtiger Parteikongress

    Bereits vor Beginn des 18. Parteikongress stand fest, wie der neue starke Mann in China heissen wird: Xi Jinping. Das Vermögen seines Familienclans wird von Bloomberg auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzt. Was will Xi Jinping für den chinesischen Mittelstand tun? Dieser kämpft trotz wirtschaftlichem Aufschwung mit steigenden Preisen und höheren Steuern, während hohe Partei-Funktionäre immer reicher werden. Der Botschafter Chinas, Wu Ken, erklärt im Rundschaustudio, was der Führungswechsel für sein Land bedeutet und was die Regierung gegen die grassierende Korruption zu tun gedenkt.

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  • Krise konkret

    Den Sparkurs der Madrider Regierung trifft viele Familien hart und treibt die Jugendarbeitslosigkeit auf über 50 Prozent. Auch die Familie Martin aus Salamanca weiss nicht mehr, wie es weitergehen soll. Voller Zuversicht und Pläne kehrten Marisol und Joaquin Martin vor zehn Jahren in ihr Heimatland zurück - nach Jahren als Gastarbeiter in der Schweiz. Seit Beginn der Schuldenkrise geht es für die Martins steil abwärts. Die Rundschau zeigt in einer eindrücklichen Reportage aus Nordwest-Spanien, was es heisst, trotz harter Arbeit langsam zu verarmen und wirtschaftlich abzusteigen.