Zitat der Woche

Lesen Sie hier jede Woche neu das Statement der aktuellen Sendung.

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Zitat der Woche

    • Zitat der Woche "Risiko Antibaby-Pille"

      Auf die Frage der Reporterin, dass Schönheitsfaktoren bei Ärzte nicht über dem Thromboseriskio stehen dürften, antwortet David Ehm, Präsident der Gynäkologen-Gesellschaft: "Also wir informieren die Frauen einfach, dass die 2. Generations-Pillen das niedrigste Risiko haben. Aber wenn die Frauen dann kommen und sagen, dass sie eine Freundin hätten, welche die und die Pille nehme und jetzt besonders schöne Haut habe und sie das auch wolle. Dann informieren wir die Frauen, über das leicht erhöhte Thromboserisiko. Wenn sie das so akzeptieren kann, dann ist das ok." – „Sie raten aber nicht ab?“ – „Nein!“

      0:40 min, aus Rundschau vom 29.6.2016

Zitate Monat Juni

    • Zitat der Woche zu "Leitwolf in Haft"

      Der anonyme Informant über die Besuche von S. in der An-Nur-Moschee in Winterthur: „Wenn er in die Moschee reinkommt, und alle dort aktiven Leute begrüsst, geht er zum Büro neben dem Gebetsraum. Das ist ein Raum mit verspiegelten Fenstergläsern. Nur wenige Leute besitzen den Schlüssel dafür. S. hat einen. Er verbringt dort Zeit mit dem Präsidenten und den verantwortlichen Imamen und manchmal auch anderen. Sie verschwinden dort, und wenn das Meeting fertig ist, verschwindet auch S.“

      0:26 min, aus Rundschau vom 22.6.2016

    • Zitat der Woche zu "Siegerin Sommaruga"

      Bundesräting Simonetta Sommaruga äussert sich zu den harten Angriffen der SVP: "Niemand wird gerne angegriffen. Aber ich schau mir jeweils den Absender der Angriffe an und kann sie etwas einordnen. Wenn man in diesem Amt ist, weiss man, dass eine gewisse Härte in der Auseinandersetzung dazugehören. Allerdings ist es auch schwierig… man muss sich ja schützen. Wenn man sich aber zu sehr schützt, bekommt man eine dicke Haut. Und das will ich nicht. Ich möchte empfindsam und verletzlich bleiben."

      0:44 min, aus Rundschau vom 8.6.2016

    • Zitat der Woche zu "Ukrainische EM-Stars"

      Der ukrainische Nationalspieler Roman Sosulja spricht über den Konflikt mit Russland: "Wir haben doch Krieg mit Russland. Darum möchte ich nicht gegen die russische Nationalmannschaft spielen und russischen Fans Vergnügen bereiten. Sollte es in Frankreich soweit kommen, dann wird es Probleme und Schlägereien geben, auch auf dem Feld. Die UEFA hat gut daran getan, uns in verschiedene Gruppen einzuteilen."

      0:17 min, aus Rundschau vom 1.6.2016

Zitate Monat Mai

    • Zitat der Woche zu "Täter-DNA"

      Die Schwester des Vergewaltigungsopfers fordert eine Gesetzesrevision: "Meine Forderung ist eine Änderung der Gesetzeslage was DNA-Verwertung bei schweren Straftaten betrifft. Ich spreche nicht von Ladendiebstahl oder Bagatelldelikten - aber bei so einer schweren Straftat wie eine Vergewaltigung mit allen Folgen, die es bei meiner Schwester verursacht hat, muss es eine Änderung geben, ein Umdenken in der Bevölkerung und in der Politik.

      0:25 min, aus Rundschau vom 25.5.2016

    • Zitat der Woche zu "Rechtsnational und stolz drauf"

      Über die sogenannten "Blauen" der FPÖ hat die Künstlerin Erika Pluhar eine pointierte Meinung: "Dieses Blau ist tief braun. Auch dieser Herr Hofer war selbst bei einer schlagenden Verbindung. .. das sieht jetzt nur etwas anders aus. Die Nazis hatten Stiefel und Uniformen. Jetzt sind es Manager, gut gekleidet, mit Krawatte und etwas hoch geschnittenem Haar."

      0:29 min, aus Rundschau vom 18.5.2016

    • Zitat der Woche zu "Schweiz Geldwäscher"

      Daniel Thelesklaf, Vorsitzender des Geldwäscherei-Ausschusses des Europarats, kennt sich bei verdächtigen Transaktionen aus: "Ich will keine Ratschläge geben, wie man Geldwäsche macht - aber die Professionellen wissen es ja eh schon. Der Fehler der hier geschehen ist: Dass man bei der gleichen Bank ein Konto hatte des möglicherweise Bestochenen, wie auch vom Bestechenden. Das trennt man normalerweise in einem guten Geldwäsche-Schema." "Da sind vom Baukonzern knapp 4 Mio. an die zwischengeschaltete Gesellschaft gegangen und von dieser Gesellschaft sind 4 Mio. weiter an den Bestochenen geflossen. Beides ausgelöst und empfangen von der gleichen Bank." "Die Bank, wenn sie dieser Transaktion nachgegangen wäre, hätte sie sehen müssen, dass das Geld von einem Baukonzern kommt und an einen staatlichen Beamten geht. Da hätten alle Alarmglocken läuten müssen."

      0:45 min, aus Rundschau vom 11.5.2016

    • Zitat der Woche zu "Uber in der Sackgasse"

      Die SUVA stuft Uber als Arbeitgeber ein. Absolut berechtigt, sagt Thomas Geiser, Experte für Arbeitsrecht an der Universität St. Gallen: "Das ist ein harter Schlag für das Geschäftsmodell von Uber, mit Sicherheit. Es bedeutet, dass es nicht wie kalkuliert funktioniert. Stattdessen muss Uber, wie andere Arbeitgeber auch, seinen Verpflichtungen gegenüber Sozialversicherungen und gegenüber den Arbeitnehmern nachkommen."

      0:16 min, aus Rundschau vom 4.5.2016

Zitate Monat April 2016

    • Zitat der Woche zu "Brutale Umarmung"

      Als Kind war Otto Zumsteg achteinhalb Jahre im Heim Hermetschwil. Die Angst vor Gewalt und Willkür verfolgt ihn bis heute: "Es ist eben schwierig den Rank zu finden. Bei mir ist das sehr schwierig, ich bin sehr sensibel. Ich habe immer gesagt, ich wolle noch einmal im Leben glücklich sein - einmal.“

      0:20 min, aus Rundschau vom 27.4.2016

    • Zitat der Woche zu "Geheim-Verträge"

      Auf die Frage des Reporters, wie es für ihn sei, wenn sein Lohn letztlich von den Pharma-Konzernen bezahlt werde, antwortet Stefan Felder, Professor der Universität Basel: "Die Universität Basel zahlt meinen Lohn." Journalist: "Aber finanziert von den Pharma-Konzernen?" Felder: "Aber ich kann ja nichts dafür, dass es so ist. Aber ich finde es grundsätzlich gut, dass es die Einrichtung gibt."

      0:20 min, aus Rundschau vom 20.4.2016

    • Zitat der Woche zu "Raketendebakel"

      Der FDP-Nationalrat Walter Müller auf die Frage, wohin man die Raketenabwehr mit der geringen Reichweite in der Schweiz platzieren würde: „Das ist eine gute Frage. Man könnte natürlich fragen, geht man dorthin, wo die grössten Steuerzahler sind oder geht man beispielsweise zum Flughafen? Ich hätte sie natürlich am liebsten in der Ost-Schweiz. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man wahrscheinlich eher irgendwo den Raum Zürich schützen würde - dass man vielleicht wichtige Objekte schützen würde. Das heisst, dass man einen grossen Teil der Schweiz an sich schutzlos lassen würde."

      0:28 min, aus Rundschau vom 13.4.2016

    • Zitat der Woche zu "Frieden in Kolumbien 2"

      Die kolumbianische Bäuerin Yeya Caícedo weiss, was sie tun würde, wenn die Abstimmung für den Frieden vor das Volk kommen wird: "Natürlich stimme ich dafür. Ich würde mit meinem ganzen Körper, meinem Herzen und meiner Seele dafür stimmen - für den Frieden."

      0:13 min, aus Rundschau vom 6.4.2016

Zitate Monat März

    • Zitat der Woche zu "Suizid-Drama von Malters"

      Der ehemalige Rechtsanwalt von Edith, Flurin Von Planta, über sein Gespräch mit der Polizei vor dem Zugriff: Reporter: "Was haben Sie mit dem Polizist vereinbart?" Von Planta: "Dass ich versuchen werde, mit meiner Mandantin zu sprechen, sie zur Aufgabe von ihrer Verschanzung zu bringen. Und ohne dass wir es ausgesprochen haben, dass wir natürlich wieder miteinander telefonieren würden." Reporter: "Welche Angaben zur Mandantin hatte die Polizei zu diesem Zeitpunkt?" Von Planta: "Dass meine Mandantin psychisch krank ist, das schon seit bald zwei Dutzend Jahren, dass sie eigengefährdet ist durch ihre Tätigkeiten, dass sie wegen ihrer psychischen Erkrankung unter Vormundschaft steht und dass der Vormund ihr Sohn ist." Reporter: "Das wusste die Polizei um 10 Uhr am Morgen?" Von Planta: "Um 10 Uhr spätestens nach dem Telefonat mit mir. Wenn sie es nicht schon früher gewusst hat."

      1:00 min, aus Rundschau vom 30.3.2016

    • Zitat der Woche zu "Flugabwehr-Raketen"

      Zur Frage des Reporters, ob er froh sei, dass der Bundesrat das Beschaffungsprojekt gestoppt habe und ob nun Köpfe rollen müssten, antwortet der SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz: "Ich bin sehr froh, der Bundesrat Parmelin hat den richtigen Entscheid zum richtigen Zeitpunkt getroffen... Köpfe rollen ist jeweils die einfachste Variante. Es geht darum, zu untersuchen, wer verantwortlich ist. Wenn der Luftwaffenchef diese Verantwortung nicht richtig wahrgenommen hat, ... dann gilt es zu diskutieren, ob er diese Aufgabe weiterführen kann."

      0:28 min, aus Rundschau vom 23.3.2016

    • Zitat der Woche zu "Merkels Schicksalstage"

      Auf die Frage des Reporters ob sie kein Mitleid mit den Flüchtlingen habe, antwortet eine Demonstrantin: "Mitleid ist da nicht angesagt, denn es geht um Nächstenliebe und nicht um "Fernstenliebe". Und die nächsten sind mein Volk und meine Familie und keine Leute von einem anderen Kontinent."

      0:13 min, aus Rundschau vom 9.3.2016

    • Zitat der Woche zu "Frauenquote in Norwegen"

      Die 44jährige Marineingenieurin Tove Ormevik wünscht sich deutlich mehr Frauen in Konzernleitungen: "Es geht nicht einfach darum, Frauen in den Verwaltungsrat zu hieven, sondern auch darum, Männer loszuwerden. Damit Frauen überhaupt Platz haben. Männer sitzen fest auf ihren Positionen und natürlich ist es hart für sie, loszulassen."

      0:10 min, aus Rundschau vom 2.3.2016