«Glückli und zfriede»

Emil Würmli wurde vor allem bekannt durch den Marsch «ein frohes Wiedersehen». Dieser ist Mitte der 50er-Jahre entstanden. Aus derselben Zeit stammt auch der Polka «Glückli und zfriede».

Mann Vintage Bild.
Bildlegende: Bis zu seinem Tod 2007 erarbeitete Emil Würmli über 140 Kompositionen. zvg Collage Colourbox

Emil Würmli wurde am 3. März 1920 in Gommiswald geboren. Dort erlernte er erst das Akkordeon- und dann das Trompetenspiel. Nach erfüllter Schulpflicht erlernte er den Beruf des Coiffeurs. Die Rekrutenschule absolvierte er als Trompeter. Während seiner Zeit in der Rekrutenschule im Jahr 1939 kam ihm zum ersten Mal die Melodie vom Polka «Glückli und zfriede» in den Sinn. Ab 1946 war er für 35 Jahre bei der Polizei tätig. 1952 liess er sich dann in Riehen bei Basel nieder.

Ein Melodie Fragment kam Emil Würmli meist auf einem Spaziergang in den Sinn. Zuhause machte er ein ungefähres Notenbild von der Melodie und erstellte eine Rohfassung. Dann kam die grösste Arbeit: Er musste die 30 Einzelstimmen für die verschiedenen Instrumente von Hand aufschreiben. Dafür brauchte er etwa 120 Stunden. Danach weitere 4 Tage für die Partitur für den Dirigent.

Für den Polka «Glückli und zfriede» brauchte er etwas weniger Zeit, da es nur etwa 8 Stimmen sind: Klarinette, Trompete, Euphonium, Tuba und ein paar Begleitstimmen.

Moderation: Christian Wittwer, Redaktion: Dani Häusler