«Schmetterlingstanz» vom Orchester Toni Leutwiler

Den «Schmetterlingstanz» aus der Musiksammlung von Fritz Dür hat Toni Leutwiler als Auftragsarbeit für das Orchester Willi Stech in Freiburg im Breisgau geschrieben. In der Aufnahme aus dem Jahr 1957 spielt das Orchester Toni Leutwiler.

Schwarz-Weiss Fotografie einem Orchester bei der Probe. Ein Mann am Flügel, mehrere Männer mit Geige und eine Frau an der Harfe.
Bildlegende: Toni Leutwiler und sein Streichorchester, Radio Bern, 1946-1956. toni-leutwiler.ch

«Toni Leutwiler gehört zu den ganz grossen Schweizer Komponisten der sogenannt gehobenen, symphonischen Unterhaltungsmusik», sagt Volksmusikredaktor Dani Häusler. Er bezeichnet den Komponisten als «absolut beeindruckende musikalische Persönlichkeit».

Toni Leutwiler (1923-2009) spielte schon als Dreijähriger auf der Mundharmonika seines Vaters beliebte Melodien nach. Mit sechs Jahren entdeckte er mit der Geige sein erstes «richtige» Instrument. Auf das aussergewöhnliche Talent von Toni Leutwiler wurde der Schwyzer Musikdirektor Josef Herger aufmerksam, der den jungen Musiker förderte.

Im Alter von 13 Jahren sang Toni Leutwiler im Chor der Wiener Sängerknaben, bei Konzerten in Zürich und Winterthur. Im Film «Singende Jugend» der Wiener Sängerknaben spielte er die Hauptrolle.

Als Komponist und Arrangeur war der gebürtige Zürcher dann hauptsächlich zwischen 1945 bis 1970 tätig. In dieser Zeit schrieb er über 2000 Werke. Unter anderem schrieb er für rund 45 grosse Rundfunkanstalten in über 22 Ländern symphonische Unterhaltungsmusik.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Dani Häusler