Roger Schawinski im Gespräch mit Christian Wasserfallen

  • Montag, 22. Juni 2015, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 22. Juni 2015, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 23. Juni 2015, 4:00 Uhr, SRF 1
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    • Sonntag, 28. Juni 2015, 14:30 Uhr, SRF info

Der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen gehört zu den grössten SRG-Kritikern. Roger Schawinski fragt ihn: Was soll die SRG seiner Meinung nach tun?

Christian Wasserfallen ist ein Frühzünder und Senkrechtstarter. Mit 19-Jahren kandidierte der damalige Präsident der Jungfreisinnigen für den Berner Stadtrat und erreichte einen Ersatzplatz. Drei Jahre später rutschte er nach. 2003 kandidierte er erstmals für den Nationalrat und wurde 2007 schliesslich ins nationale Parlament gewählt.

Wer sein Vorbild ist? Das muss man den heute 33-jährigen Wasserfallen nicht fragen. Sein Vater Kurt, langjähriger Berner Polizei- und später Finanzvorsteher galt als charismatischer FDP-Politiker. Als Hardliner auch, der sich nicht nur mit den linken Querulanten der Reitschule sondern auch mit seinen eigenen Polizeioffizieren anlegte. 2006 starb er an Krebs.

Wie sein Vater hat auch Christian Wasserfallen Sinn für law and order. Er gilt zudem als der gewerbefreundlichste FDP-Politiker der Schweiz. Kein Wunder, hat er sich an vorderster Front gegen das revidierte Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) eingesetzt. Vor der Abstimmung brachte er medienwirksam seinen Fünf-Punkte-Plan für eine schlanke SRG unter die Leute.

Die Abstimmung hat Wasserfallen zwar verloren. Doch die Service public - Debatte fängt nun erst richtig an. Letzte Woche hat Wasserfallen im Parlament zwei Vorstösse dazu eingereicht, die die Debatte weiter anheizen werden.

Wie stellt sich der Berner die SRG genau vor? Soll SRF die Übertragung von Fussballspielen tatsächlich den Privatsendern überlassen? Und wer sonst profitiert von einer schwachen SRG?

In «Schawinski» gibt er Antworten.