Roger Schawinski im Gespräch mit Hans-Peter Wüthrich

  • Montag, 6. November 2017, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 6. November 2017, 22:55 Uhr, SRF 1
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    • Dienstag, 7. November 2017, 3:35 Uhr, SRF 1
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    • Sonntag, 12. November 2017, 14:20 Uhr, SRF info

Beflügelt von der Blitzmitgliedschaft Ignazio Cassis’ erhofft sich die Waffenlobby Pro Tell mehr politischen Einfluss. Die geplante Verschärfung des Schweizer Waffengesetzes ist für Präsident Hans-Peter Wüthrich tabu. Warum dieser hartnäckige Widerstand gegen eine Änderung, die mehr Sicherheit will?

Die einmonatige Mitgliedschaft von Neo-Bundesrat Ignazio Cassis katapultierte Pro Tell, «die Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht», in die Schlagzeilen und verhalf ihr zu regem Zulauf. Nach einem kompletten Wechsel der Führung und drei ausserordentlichen Versammlungen will der Verein seine Mitgliederzahlen verdoppeln und neu durchstarten.

«Mit mir als Präsident ist das heute in der Schweiz gültige Waffenrecht nicht verhandelbar!», sagt Hans-Peter Wüthrich, der neu an der Spitze von Pro Tell die Fäden zusammenhält. Die nach den Terroranschlägen in Paris von der EU geforderten Verschärfungen des Waffenrechts will der Wahlthurgauer keineswegs hinnehmen und sich notfalls mit dem Referendum zur Wehr setzen. Der Armeefreund nimmt für seinen Kampf auch Opfer in Kauf: Den drohenden Ausschluss der Schweiz aus dem Schengenraum.

Wie rechtfertigt der alt Brigadier, der bereits für den Kampfjet Gripen und gegen die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» als Kampagnenchef fungierte, diese Pläne? Und was sagt er zu Vorfällen wie jenem in Las Vegas, wo ein Mann mittels 23 Waffen das Leben von 59 Menschen forderte? Roger Schawinski fragt nach.