Roger Schawinski im Gespräch mit Jacqueline Badran

  • Montag, 2. Oktober 2017, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 2. Oktober 2017, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 3. Oktober 2017, 3:15 Uhr, SRF 1
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    • Sonntag, 8. Oktober 2017, 14:35 Uhr, SRF info

Nach dem Nein zur Rentenreform ist bei der SP die Ernüchterung zurück. Noch vor einem halben Jahr sorgte Nationalrätin Jacqueline Badran mitunter für das Nein zur Unternehmenssteuerreform III, was ihre Partei auf dauerhaften Aufschwung hoffen liess. Nun ist die Euphorie schon wieder vorbei, warum?

Angriffig, selbstbewusst, schnell und frech: Jacqueline Badran ist bekannt dafür, für ihre Überzeugungen mit Herz und Seele einzustehen. Doch die Nationalrätin handelt in ihrer Fraktion kaum je aus einer Position der Stärke. Das Nein zur Rentenreform und die Wahl von Ignazio Cassis in den Bundesrat werten viele Beobachter als verspäteten Rechtsrutsch nach den nationalen Wahlen vor zwei Jahren. Was ist los mit der Linken, die sich zunehmend schwertut, mit eigenen Ideen und Meinungen zum Stimmvolk vorzudringen?

Badran ist Unternehmerin, Ökonomin und gilt aufgrund ihrer direkten Art als Figur, die das Image der SP als wirtschaftsfeindliche, ideologische Weltverbessererpartei aufweichen könnte. Wie erklärt die 55-Jährige, die mit Feuer in den Kampf gegen die Verfechter der No-Billag-Initiative gezogen ist, die Spannungen innerhalb der sozialdemokratischen Partei?

Zudem: Mit Alain Berset als Bundesrat, Christian Levrat als Parteipräsident und Roger Nordmann als Fraktionschef besetzen vor allem Westschweizer die Spitzenpositionen der SP. Fehlt es an Deutschschweizer Alternativen? Roger Schawinski fragt nach.