Roger Schawinski im Gespräch mit Julia Onken

  • Montag, 20. Juni 2016, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 20. Juni 2016, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 21. Juni 2016, 4:05 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 21. Juni 2016, 8:25 Uhr, SRF info
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    • Samstag, 25. Juni 2016, 20:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 25. Juni 2016, 22:25 Uhr, SRF info

Julia Onken beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Psyche der Frau und dem Dilemma zwischen Liebe und Partnerschaft. Was hat sie dazu bewogen? Und wieso ist sie in letzter Zeit so politisch?

Auf ihre Ehe schaut Julia Onken mit gemischten Gefühlen zurück. Es brauchte die Scheidung, dass die gelernte Papeteristin zu sich selber fand. Und dann startete sie durch, wie sie sagt: Sie studierte Psychologie und baute aus dem Nichts ein Frauenseminar auf.

Seit mehr als 30 Jahren ergründet sie nun schon die Abgründe der Liebe und das Spannungsfeld zwischen Partnerschaft und Sexualität. Mit ihrem Erstling «Feuerzeichenfrau» – einem persönlich gefärbten Bericht über die Wechseljahre – landete sie 1988 ihren ersten Bestseller. Mehr als ein Dutzend weitere Bücher folgten. Ihre Kritiker nennen sie gelegentlich «Trivialpsychologin», was Onken nicht davon abhält, weiter zu publizieren und andere Frauen zu einem selbstbestimmten, lustvollen Leben zu ermutigen.

Mit dem Alter wurde die heute 74-Jährige zunehmend politisch. Sie machte sich für das Minarettverbot stark und tritt für ein Kopftuchverbot ein, weil der politische Islam die Frauen unterdrücke. Letztes Jahr lancierte sie mit der Schriftstellerin Zoë Jenny eine Initiative, die die Macht der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) beschneiden will.

Was treibt sie an? Julia Onken ist zu Gast bei Roger Schawinski.