Roger Schawinski im Gespräch mit Kurt Pelda

  • Montag, 1. September 2014, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 1. September 2014, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 2. September 2014, 3:08 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 2. September 2014, 8:29 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 2. September 2014, 9:58 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 2. September 2014, 10:28 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 6. September 2014, 22:25 Uhr, SRF info

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) verbreitet im Nordirak und in Syrien Angst und Schrecken. Der Reporter Kurt Pelda ist gerade eben aus dem Kriegsgebiet zurückgekehrt. Roger Schawinski erzählt er, was er gesehen hat.

Bis vor Kurzem war die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) den meisten noch völlig unbekannt. In den vergangenen Wochen aber dominiert sie die Schlagzeilen: Im Nordirak machte sie Jagd auf die kurdische Minderheit der Jesiden. Um einen Genozid zu verhindern, sahen sich die USA gezwungen einzugreifen, obwohl sich die Grossmacht längst aus dem Irak zurückgezogen hat.

Und dann tauchten diese Videos auf: Zuerst Propagandamaterial, in denen enthauptete Männer neben ihren Köpfen am Boden liegen. Dann ein Video, das die Hinrichtung des Journalisten James Foley zeigt. Seit zwei Jahren wurde der US-Amerikaner bereits vermisst. Die IS-Schlächter forderten für seine Freilassung das sofortige Ende der Luftangriffe auf ihre Stellungen im Nordirak. Das Video erschütterte die Weltöffentlichkeit.

Auch in Syrien ist die Terrormiliz IS Kriegspartei. Sie zwingt die syrischen Revolutionäre zu einem Zweifrontenkrieg und den Westen dazu, sein Engagement im Konfliktgebiet zu überdenken. Sollen die Kurden Waffen erhalten, um diesen Wahnsinn zu beenden? Die Gefahr dieser Extremisten, die von einem islamischen Kalifat träumen, scheint auch für den Westen immer realer.

Doch wer sind diese Leute überhaupt, die alle Ungläubigen zu Feinden erklären? Und woher kommen sie so plötzlich?

Der Schweizer Kriegsreporter Kurt Pelda reist seit Jahren in das Konfliktgebiet und hat dort Kämpfer getroffen. In «Schawinski» gibt er eine Einschätzung und erzählt von seinem Leben in der Gefahrenzone.