Roger Schawinski im Gespräch mit Petra Gössi

  • Montag, 5. Februar 2018, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 5. Februar 2018, 22:55 Uhr, SRF 1
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    • Dienstag, 6. Februar 2018, 4:20 Uhr, SRF 1
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In knapp zwei Jahren als FDP-Präsidentin ist Petra Gössi aus dem Schatten ihres Vorgängers herausgetreten und steuert ihre Partei selbstbewusst auf die nationalen Wahlen 2019 hin. Sie gilt jedoch als unnahbar und zuweilen reserviert. Kann Roger Schawinski sie aus der Reserve locken?

Als Petra Gössi im April 2016 zur Nachfolgerin von Philipp Müller zur Parteipräsidentin der FDP gewählt wurde, war sie einer breiten Öffentlichkeit kaum bekannt: Die Nationalrätin trat im Parlament wenig in Erscheinung und galt als stille Schafferin. Das Bild hat sich gewandelt. Gössi erzielt in der Bevölkerung hohe Sympathiewerte – und dies, obwohl sie tunlichst vermeidet, Persönliches preiszugeben.

Auf dem politischen Parkett hat die 42-Jährige einiges vorzuzeigen: In den Kantonen verzeichnet die FDP in der laufenden Legislatur diverse Wahlerfolge, national deuten die Umfragen auf eine Bestätigung des Aufwärtstrends von 2015 hin. Von der Schlappe an der Urne bei der Unternehmenssteuerreform III hat sich der Freisinn mittlerweile erholt.

«Ich habe wahrscheinlich ein geringeres Geltungsbedürfnis als andere Exponenten», sagte Gössi auf ihren sachlichen und meist wenig provokativen Kommunikationsstil angesprochen. Stimmt das? Oder verbirgt sich hinter der Fassade der gewieften Strategin noch ein anderer, persönlicher Plan? Und: Was haltet Gössi von der neuen Strategie des Bundesrats punkto Europadossier? Roger Schawinski fragt nach.