Roger Schawinski im Gespräch mit zwei Jungparteipräsidenten

  • Montag, 7. Mai 2018, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 7. Mai 2018, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 8. Mai 2018, 4:30 Uhr, SRF 1
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    • Sonntag, 13. Mai 2018, 14:20 Uhr, SRF info

Normalerweise bekämpfen sich Jungparteien aus den unterschiedlichen politischen Lagern besonders heftig, zum Teil mit provokativen Aktionen. Für einmal sind sie jedoch vereint im Kampf gegen das neue Geldspielgesetz. Was verbindet sie ausgerechnet in dieser Frage?

Ist das Schweizer Parlament bereit für die digitale Revolution? Nein, finden die Jungparteien von links bis rechts. Sogar von «digitalen Analphabeten» spricht Benjamin Fischer, Präsident der Jungen SVP. Sie und die anderen Jungparteien haben deshalb das Referendum gegen das neue Geldspielgesetz ergriffen. Dieses sieht Netzsperren für ausländische Casinos vor. Für die Jungen kommt das eher der Zensur denn einer vernünftigen Onlinepolitik gleich. Wie aber soll eine solche Politik in Zeiten aussehen, wo sich Facebook-Datenskandale mehren und die Digitalisierung der Arbeitswelt rapide voranschreitet? Sind sich die Jungparteien überhaupt einig?

Geht es um Forderungen wie Lohngleichheit, «No Billag» oder das Verbot von Offroadern ist sich der politische Nachwuchs spinnefeind. Beim Abstimmungskampf über die Rentenreform griff Luzian Franzini, Ko-Präsident der Jungen Grünen, seine bürgerlichen Kollegen von JSVP und Jungfreisinnigen frontal an: «Die beiden Herren, die im gleichen Alter sind wie ich, vertreten nicht unsere Generation.» Nun kämpfen sie erstmals gemeinsam. Wie geht das? Roger Schawinski fragt nach.