Wieso muffelt das feuchte Badetuch?

Ein Badetuch am Strand ist der perfekte Hort für Bakterien.

Jugentliche sitzen auf einem Badetuch.
Bildlegende: Bakterienherd: Das Badetuch. Keystone

Es ist warm und feucht und es findet sich genügend Nahrung für Bakterien, nämlich organische Substanzen wie Gras, Sand, Hautschuppen und Schweisstopfen. Die Bakterien im Badetuch vermehren sich unter diesen Umständen rege, dabei entstehen chemische Verbindungen, die in die Luft entfliehen und teilweise unangenehm riechen.

Beste Voraussetzungen für Bakterien
So wie wir ein Badetuch am Meer oder in der Badi benutzen, legen wir also gleich mehrere Grundsteine, um den unangenehmen Geruch zu fördern: Da wäre mal das Tuch meist aus Frottee: Es bietet perfekten Halt für organische Substanzen. Zweitens: Mit der Sommerhitze und dem nassen Badeanzug schaffen wir ungewollt genau die Voraussetzungen, die Bakterien lieben.

Und schliesslich wiederholt sich dieser Bakterien fördernde Prozess gleich mehrmals an einem Strandtag. Dabei vergrössert sich die Chance auf üble Gerüche mit jedem Mal, da die Bakterien nie ganz getilgt werden.