Die Fulenbacher sind nicht faul

Faule Menschen gibt es überall. Daher ist davon auszugehen, dass weder die Fulenbacher, noch die Faulhorner noch die Faulenseer besonders träge waren, als ihre Gemeinde einen Namen erhielt. Das Wort «ful» lässt aber auf eine sumpfige Gegend schliessen. 

eine Ortstafel begrüsst die Reisenden beim Ortseingang. Der Himmel ist stark bewölkt, Die Szenerie wirkt etwas beängstigend.
Bildlegende: Fulenbach im Kanton Solothurn. zvg

In der allemannischen Sprache bedeutete «ful» soviel wie stinkend, vergärt, morsch oder aufgelöst. Alles Begriffe, die auf stehende Gewässer oder sumpfiges Gelände schliessen lassen. Unser Sprachexperte Markus Gasser erklärt zudem woher der Flurname «Gwidem» stammt und was «Ansprach» bedeutet.

Autor/in: daue, Redaktion: Jill Keiser