Feuersteine am Hochzeitstag

«Feuersteine werfen» ist in der Schweiz ein Hochzeitsbrauch wie andernorts die Brautentführung oder das Einfrieren des Schlafzimmerschlüssels. Doch wie bei vielen Bräuchen ist auch bei diesem der eigentliche Sinn ein wenig in Vergessenheit geraten.

Der Brauch des Feuersteinewerfens ist zwar etwas aus der Mode geraten, wird aber noch heute praktiziert.
Bildlegende: Der Brauch des Feuersteinewerfens ist zwar etwas aus der Mode geraten, wird aber noch heute praktiziert. SRF

Unsper Sprachexperte Christian Schmutz berichtet, dass Feuersteine ihren Namen vor allem durch ihre Aussehen und ihre Konsistenz erhalten haben. Zudem schillern sie - dank ihrem bunten Glanzpapier - in den prächtigsten Farben.

Ausserdem erklärt Christian Schmutz, was hinter dem witzigen Mundartausdruck «Tschiribinggele» oder «Meggen» steckt. Diesmal war die Recherche ein wahres Kinderspiel.

Autor/in: daue, Redaktion: Christian Schmutz