«Im Elemänt sii»

Ein Fisch im Wasser schwimmt in seinem Element, keine Frage. Die Herkunft vom Ausdruck «im Elemänt sii» erklärt Sprachexperte Markus Gasser im «Schnabelweid-Briefkasten». Dafür nimmt er uns mit in die Antike.

Im Wasser fühlt sich ein Fisch in seinem Element.
Bildlegende: Im Wasser fühlt sich ein Fisch in seinem Element. colourbox

Aus den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer besteht gemäss der antiken Chemie die ganze Erde. Diese Einteilung ist mehr als nur eine physikalische und chemische Einteilung, sie steht für das gesamte Weltbild. Entstanden ist sie in der Antike aus den Urqualitäten «aktiv» und «passiv». Zu «aktiv» gehört trocken und feucht, zu «passiv» kalt und warm. Die eigentlichen Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer kombinieren diese Eigenschaften. Wer in seinem Element ist, lebt im Gleichgewicht der Kräfte, die seinem Charakter entsprechen.

Ausserdem beantwortet Markus Gasser in der Sendung, wie Wörter mit der negativen Vorsilbe «un» entstanden sind.

Moderation: Fränzi Haller, Redaktion: Markus Gasser