«Läck mer doch am Tschööpli»

Es ist gewiss nicht die feine Art, wenn man jemandem «Ach läck mer doch am Tschööpli» entgegnet. Würde man die Wörter benutzen, die tatsächlich dahinter stecken, wäre es hingegen regelrecht derb.

Mann hält sein Miniatur-Konterfei in der Hand und schreit es an.
Bildlegende: Derbe Ausdrücke haben oft eine abgeschwächte Variante. colourbox

Unser Mundartexperte Christian Schmutz deckt auf, dass mit «Tschööpli» eigentlich der Hintern gemeint ist. Auch «Blas mer doch in d Schueh» ist ein abgeschwächter Ausdruck.

Ausserdem versucht Schmutz die Bedeutung von «Wächte» und «Raani» zu ergründen zwei Ausdrücke, die wohl nur noch wenige Menschen überhaupt benutzen.

Autor/in: daue, Redaktion: Christian Schmutz