«Nielä» und «öpperem d Chappe wäsche»

Erinnerungen an die Jugendzeit: Als Teenager rauchte man ab und zu heimlich eine «Nielä». Schmeckte fürchterlich, man fühlte sich dabei aber irgendwie «gross». Woher der Begriff kommt, erklärt Christian Schmutz im Schnabelweid-Briefkasten.

Clematis: Die Waldrebe ist auch als «Nielä»  bekannt.
Bildlegende: Clematis: Die Waldrebe ist auch als «Nielä» bekannt. istockphoto

Die «Nielä» ist ein Stück Weidenrute. Im Mittelalter nannte man die Weidenrute oder den Weinstock «liola» oder «liele». Durch eine lautliche Verschiebung ist daraus später «Nielä» entstanden.

Im Schnabelweid-Briefkasten erklärt Sprachexperte Christian Schmutz ausserdem Herkunft und Bedeutung der Redewendung «öpperem d Chappe wäsche».

Moderation: Fränzi Haller, Redaktion: Christian Schmutz