«Schnaagge» und «Gwaagge» als Übernamen

Dorf- oder Stadtbewohner erhalten manchmal eigenartige Übernamen. So nennt man die Beringer oder Ruessiker beispielsweise «Gwaagge». Wie es zu diesem Übernamen gekommen ist, ist nicht ganz einfach zu beantworten, meint Sprachexperte Christian Schmutz.

Im Schaffhauser Dialekt sagt man dem Raben «Gwaagg». Das Krächzen der Raben kann in Beringen oder Ruessikon ausschlaggebend gewesen sein, dass die Dorfbewohner den Übernamen «Gwaagg» erhalten haben.
Bildlegende: Im Schaffhauser Dialekt sagt man dem Raben «Gwaagg». Das Krächzen der Raben kann in Beringen oder Ruessikon ausschlaggebend gewesen sein, dass die Dorfbewohner den Übernamen «Gwaagg» erhalten haben. colourbox

Im Schnabelweid-Briefkasten geht er ausserdem auf das Wort «sterble» für «strampeln» ein und erklärt «sperze» mit der Bedeutung «sich mit den Füssen gegen etwas stemmen».

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Redaktion: Christian Schmutz