Von «Tschupplete» bis «Tägumoos»

Eine «Tschupplete» an Hörerbriefen erreicht die Mundartredaktion Woche für Woche. Das Wort «Tschupplete» selber wird gleich genauer von unserem Sprachexperten unter die Lupe genommen eine bisweilen haarige Angelegenheit. 

Eine «Tschupplete» Haare.
Bildlegende: Eine «Tschupplete» Haare. istockphoto

Der Ausdruck «Tschupplete» steht, laut Markus Gasser, am Ende einer ganzen Serie von Wortverwandlungen. Unter «Tschupp» selber kann je nach Region eine Scheune, aber auch ein Büschel Haare verstanden werden.

Den Flurnamen «Tägernmoos» ergründet unser Mundartexperte ebenfalls. Hier ist, wie so oft bei Landschaftsnamen, die natürliche Umgebung und die Erdbodenbeschaffenheit namensgebend.

Autor/in: daue, Redaktion: Bernhard Siegmann