Achim Parterre: «Tschüss zäme» Sommerlesung, Folge 5

Es ist immer noch Freitag, der 9. Februar. Grossrat Monbaron trifft sich mit Herrn Isenschmid und spielt seinen Trumpf aus: Alles was er von Jean-Louis erfahren hat. Isenschmid gibt sich geschlagen.

Achim Parterre
Bildlegende: Achim Parterre Adrian Moser

Aber Frau Isenschmied spielt ihren Trumpf aus: Alles was Schärer und Lichti in den Abfallsäcken von Grossrat Monbaron gefunden haben. Unentschieden. Dumm nur, dass der Schärer und der Jean-Louis im «Les Amis» ihr Wissen öffentlich kundtun. Alles Vaganten meint Ramseier.

Der Autor Achim Parterre

Achim Parterre hat sich einen Namen gemacht mit seinen «Morgengeschichten» auf Radio SRF 1, als Spoken-Word-Künstler im Trio «Die Gebirgspoeten» und im Duo «Spoken Wörgeli» und als Autor von Klein- und Kleinstgeschichten, die versammelt sind im Buch «Im Chäsloch». Für sein Engagement bei der Hommage-CD «aber hütt» für den Berner Mundartdichter Ernst Eggimann hat Achim Parterre im Juni 2013 den «Prix Trouvaille» des Kantons Bern erhalten.

Eine groteske Welt in Gäziwil

Mit «Tschüss zäme» legt Achim Parterre nun seinen ersten längeren Text vor, einen Krimi. Wir geraten nach Gäziwil, in eine groteske Welt zwischen Dürrenmatts «Besuch der alten Dame» und dem randständigen Personal in Pedro Lenz' «Dr Goalie bin ig». Aber Achim Parterre schafft eigene Spuren: Furztrockene Dialoge, eklige Beweisstücke und unmoralische Angebote, eine rasante, witzige Mischung, real und irreal zugleich. Das Ganze in grosser Ruhe erzählt vom Autor selber. Die Musik zur Lesung komponierte und interpretierte Bruno Raemy.

Redaktion: Buschi Luginbühl, Markus Gasser