Äm Simon Libsig sini Mimi und d Frau Meier

Simon Libsig, Autor und Bühnenpoet, hat einen guten Draht zu Kindern. Diese finden Gefallen an seinen lustvoll-frechen Geschichten und seinem Sprachwitz. Im neuen Mundart-Kinderbuch «s Postfächli 737» mischelt sich die kleine Heldin Mimi eine Ersatz-Grossmutter.

Mimis rote Haarpracht lässt sich kaum bändigen
Bildlegende: So wie Nicolas d'Aujourd'hui Mimi gezeichnet hat, so hat sich Simon Libsig seine Heldin vorgestellt Nix-productions

Es geht um eine ungewöhnliche Freundschaft und um zwei Menschen, die sich treffen mussten, um nicht allein zu sein. «D Frau Meier het d' Mimi in Arm gno. Und d Mimi het gmerkt, dass d Frau Meier ganz weich isch.»

Mundart-Kinderbücher gibt es nicht viele. Da sind die Altbekannten, wie zum Beispiel «Joggeli söll ga Birli schüttle» von Lisa Wenger oder dann die beliebten Kinderbücher, die von Schweizer Autoren oftmals in Reimform übersetzt werden. Libsig scheint da mit seinem neuen Kinderbuch eine Marktlücke gefunden zu haben.

Buchhinweis:
Simon Libsig & Nicolas d'Aujourd'hui: S Postfächli 737
Nix-productions

Redaktion: Susanne Sturzenegger und Christian Schmutz