Das Namenbuch Basel-Stadt ist fertig

Der 2. und 3. Band des Namenbuchs Basel-Stadt sind da. In einer Stadt sind die Namenforscher anders vorgegangen als auf dem Land. Die Hauptautoren Inga Siegfried und Jürgen Mischke haben dabei Neues versucht.

Jürgen Mischke und Inga Siegfried vom Namenbuch Basel-Stadt
Bildlegende: Jürgen Mischke und Inga Siegfried vom Namenbuch Basel-Stadt SRF

Die Schnabelweid wirft einen Blick auf die speziellen Eigenheiten und Schwierigkeiten rund um die städtischen Namen in Basel. Die Siedlungs-, Strassen-, Haus-, und Kirchennamen haben sprach- und kulturgeschichtlich ganz andere Wege gemacht als Flur-, Weiler- und Gewässernamen auf dem Land. So hat das Forschungsteam vom Deutschen Seminar der Uni Basel in den letzten acht Jahren die Namen gefunden und interpretiert. Wie kommen Inga Siegfried und Jürgen Mischke zu den bestmöglichen sprach- und kulturgeschichtlichen Interpretationen?

Im speziellen Auswertungsband «Die Ortsnamengebung im Kanton Basel-Stadt» erläutern sie Phänomene und Strukturen der Namengebung. So heben sie sich von anderen Namenbüchern ab.

Neben den Worterklärungen Chiebrendli und Brunnechüeli und Familienname Jüni schaut die Schnabelweid auf mündlich erzählte Mundartgeschichten auf Zürichdeutsch.

TIPP:
Jürgen Mischke, Inga Siegfried (Hg.): Namenbuch Basel-Stadt; Band 1-3 im Schuber. Merianverlag 2016.
Sibylle Baumann: Vom Fressen und Gefressenwerden. Hörbuch-CD. Eigenverlag 2016.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Christian Schmutz