Dialekt als Nachteil

Diskriminiert und stigmatisiert wegen des Dialekts – das ist Alltag in der Schweiz. In der Schnabelweid berichten Betroffene. Und wir zeigen auf, warum Dialekte zum Nachteil werden können.

Sprachwissenschaftler Adrian Leemann
Bildlegende: Sprachwissenschaftler Adrian Leemann Universität Bern/ Vera Knoepfel

Dialekt ist in der Deutschschweiz normalerweise positiv konnotiert.

Aber er kann auch Anlass zu Diskriminierung geben.Zum Beispiel, wenn man eine Stelle nicht bekommt, weil man den «falschen» Dialekt spricht.

Sprachforscher erklärt Diskriminierung

In der Sendung erzählen Betroffene, wie sie Diskriminierung und Stigmatisierung wegen ihres Dialekts erlebt haben.

Und der Sprachforscher Adrian Leemann schätzt ein, wie gross das Problem ist, und warum Dialekte Angriffsfläche für Spott und Benachteiligung bieten.

Warum heisst das Flugzeug Flugzeug?

Im zweiten Teil der Schnabelweid steht der Briefkasten mit Mundartfragen im Zentrum.

Darin erklären wir, wie das Flugzeug zu seinem Namen kam und ob die Ortsnamen Lenk BE, Leuk VS und Lens VS miteinander verwandt sind.

Wie man vor 6000 Jahren gesprochen hat

Das neue App «Vanished Voices» entführt uns in längst vergangene Zeiten. Wir hören, wie man vor 1000, 3000 oder 6000 Jahren gesprochen haben könnte.

Anhand von Beispielsätzen zeigt das App auf, wie sich verschiedene verwandte Sprachen entwickelt haben und wann sich Deutsch, Französisch, Englisch, Persisch, Walisisch oder Russisch, die alle denselben Ursprung haben, auseinanderentwickelt haben.

Moderation: Priska Plump, Redaktion: André Perler