Heitere und melancholische Geschichten auf Zürichdeutsch

Der pensionierte Primarlehrer Richard Ehrensperger schreibt seit Jahren Mundartgeschichten auf Zürichdeutsch. Diesmal sind es heitere Frühlings-Geschichten. Der junge Singer-Songwirter Andreas Forster veröffentlicht seine erste CD «Andy F». Er besingt kritisch seine Heimatstadt Zürich.

Richard Ehrensperger
Bildlegende: Richard Ehrensperger Richard Ehrensperger

Richard Ehrensperger thematisiert in seinen Geschichten oft seltsame Alltagsereignisse und besondere Menschen, sogenannte «Dorforiginale». Aber er ist nicht nur Hobby-Literat, sondern auch Hobyy-Maler, wie er selber es nennt. Seine Bücher illustriert er mit eigenen Zeichnungen und Aquarellen. Im Buch «Klingende Bilder» hat er zu einer Serie von eigenen Bildern Sonette verfasst, in Mundart natürlich. 

 
April, April
In der Schnabelweid sind unveröffentlichte Geschichten zu hören, witzige Begebenheiten, die zum anbrechenden Frühling passen: Freche Erstaprilscherze, ein Erlebnis bei der Morchelsuche und die erstaunliche Geschichte, wie der «Nüssli-Phaul» zum «eidg. dipl. Rankehänker» ernannt wurde.
 
Im Interview erläutert Richard Ehrensperger die Eigenheiten des Zürcher Oberländer Dialekts, etwa im Vergleich mit dem Winterthurer Dialekt, in dem er aufgewachsen ist, oder mit dem Stadtzürcher Dialekt.
 
Andy F, Zyniker
Andreas Forster alias «Andy F» ist eine neue Stimme in der Zürcher Mundartmusikszene. Melancholisch und mit viel Wortwitz wie weiland Mani Matter besingt er zu seiner Gitarre die Zeitläufte und die Mitmenschen. Sein Hauptsujet ist Zürich: Er nimmt seine Zuhörer mit auf einen Rundgang durch die Zürcher Beizenszene, zur «Fleisch-Schau» in der Badi Letten und auch in sein Heimatquartier Wiedikon. Dass er dabei zum Zyniker wird, gibt er im Song «Honigchuecheross» freimütig zu.
Plattentaufe ist am 7. April in der Hafenkneipe in Zürich.
 

Moderation: Riccarda Trepp-Simonett, Redaktion: Markus Gasser