Mario Pacchioli singt rätoromanische Gedichte

Der Bündner Musiker Mario Pacchioli hat rätoromanische Gedichte vertont. Das Resultat: pompöse Chansons, mitreissende Gassenhauer und melancholische Lieder.

Marcio Pacchioli
Bildlegende: Marcio Pacchioli zvg

Die Rumantschia scheint ein besonderes Flair für Poesie zu haben: Von Bistgaun Cathomas über Leo Tuor bis zu Leta Semadeni hat das rätoromanische Sprachgebiet schon viele herausragende Dichterinnen und Dichter hervorgebracht. Fast alle Rätoromanen kennen ihre Gedichte seit ihrer Schulzeit.

Vom Music Star zum Chansonnier

Der Bündner Musiker Mario Pacchioli, bekannt aus der Castingshow Music Star, ist mittlerweile in Paris zum erstklassigen Sänger und Komponisten gereift. Vor allem das französische Chanson hat es ihm angetan.

Rätoromanische Gedichte vertont

Pacchioli hat seine rätoromanische Herkunft aber überhaupt nicht vergessen und sich nun einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Einige der Gedichte, die ihn seit seiner Kindheit begleiten, hat er vertont und aufgenommen. Entstanden ist «Rema» (Reime), ein schönes und vielfältiges Album.

Heimatgefühle und Frauenbilder

Schnabelweid-Redaktor André Perler hat Mario Pacchioli in Paris getroffen und mit ihm über Remas gesprochen. Die beiden reden unter anderem über Sprache und Heimat, aber auch über die veralteten Frauenbilder in einigen Gedichten.

Neuer Züri-Krimi und Mundartfragen

Ebenfalls in dieser Sendung stellen wir Ihnen den 30. Fall von «Polizeilütnand Heiri Ääschme» vor. Die Kultfigur vom Zürcher Mundartautor Viktor Schobinger wird in blutige politische Grabenkämpfe verwickelt. Ob er das übersteht?

Ausserdem in dieser Sendung: Antworten auf Ihre Mundartfragen.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: André Perler