«Nüüt und anders Züüg»: Geschichten aus den Hügeln

Der Aargauer Schriftsteller Andreas Neeser erzählt in seinem dritten Mundart-Buch Kindheits-Geschichten der 1960er und 70er Jahre.

Andreas Neeser
Bildlegende: Andreas Neeser SRF

«I de Höger cha me wachse. I de Höger wird me gross. Me macht e grade Rügge, streckt de Chopf und irgendeinisch gseht me drüberuus. Emel, wenn me wott.» Das sagt Rüedu, ein Schüler aus dem Tal, zu Tinu. Dieser plagt Rüedu ständig, nur weil er aus dem Tal kommt und den falschen Dialekt spricht. Aber Rüedu setzt sich zur Wehr. Er hält Tinu vor der ganzen Schulklasse einen Vortrag über die Höger: «Jede Hoger isch e Hoger i de Chöpf.»

Eine kleine Welt

Zwischen diesen Höger im Kanton Aargau ist Andreas Neeser aufgewachsen. Und diese kleine Welt seiner Kindheit in den 1960er und 70er Jahren hat ihn für seine Mundartgeschichten inspiriert. Neesers neues Buch «Nüüt und anders Züüg» versammelt zwölf solche Geschichten. Sie handeln von Kindern und Erwachsenen mit ihren Problemen und Problemchen, aber auch mit ihren Freuden – schlicht und einfach von ihrem Leben.

Mundart und Kindheit

In der Schnabelweid hören Sie, wie diese Geschichten klingen. Ausserdem erzählt Andreas Neeser im Gespräch unter anderem, warum er (auch) in Mundart schreibt und was seine Geschichten mit seiner Kindheit zu tun haben.

Buchhinweis: «Nüüt und anders Züüg. Mundartprosa» erscheint am 27. Februar im Zytglogge-Verlag.

Redaktion: André Perler