«Schreegi Gschäft». Ein Mundartkrimi von Franz Kohler

Wie es den braven Solothurner Privatdetektiv Georges Kaufmann nach Ghana und mitten hinein ins organisierte Verbrechen verschlägt. Eine Kriminalgeschichte mit realen Hintergründen, geschrieben in «Soleduurnerdütsch» und Englisch.

Flughafengelände in Accra, Ghana
Bildlegende: Kpong Airfield ausserhalb Accra, Ghana Red Bull / Rex Pemberton

Es beginnt mit einem einfachen Suchauftrag: Die attraktive Melanie Schreiber bezahlt Detektiv «Schorsch» dafür, dass er ihren Mann findet, der seit einer Woche verschwunden ist. Von Anfang an wittert Schorsch, dass dieser Auftrag faul ist. Und er wird recht behalten. Die Suche führt ihn nach Accra, in die Hauptstadt von Ghana, wo er selber zum Erpresser und Entführer werden muss, um ans Ziel zu gelangen. Die Geschichte nimmt an Spannung stets zu und endet in einem grossen Showdown, wie es sich für einen veritablen Krimi gehört.

«Based on a true story»

Aber nicht alles an dieser Geschichte ist aus den Fingern gesogen. Der Autor, Franz Kohler, arbeitete über mehrere Jahre hinweg für längere Zeit auf dem Kpong Airfield ausserhalb von Accra für eine Non-Profit-Organisation. Damals erlebte er Ghana als höchst chaotisch und die politische und wirtschaftliche Elite als durch und durch korrupt. Von diesen Erfahrungen und von der Wut darüber, dass «seine» Hilfsorganisation grundlos vertrieben wurde, lebt der Krimi und wirkt dadurch authentisch. Realitätsnah ist auch die Sprache der Geschichte: Die Erzählsprache ist ein lebendiges und witziges «Soleduurnerdütsch». Die Dialoge in Ghana sind alle Englisch, so wie in der Realität auch. Eine tolle Herausforderung!

Buchtipp

  • Der Krimi ist noch nicht in Buchform erschienen.

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Markus Gasser