«Afterhour» von Luca van Grinsven

Das Fest ist vorüber. Der Regen trübt die Sicht. Zwei junge Männer fliehen ins Trockene ihres Ateliers und enden ungewollt zu dritt. Ein filmisches «Schreckmümpfeli».

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«Afterhour»

13 min, aus CH:Filmszene vom 26.10.2015

Luca van Grinsven wollte bei seinem Film alle seine Interessen vereinen und vom Konzept bis zur Fertigstellung so nah wie möglich an der Produktion dabei sein. So war für ihn von Anfang an klar, dass er nicht mit Schauspielern arbeiten, sondern dass er gleich selber vor der Kamera auftreten will.

Gedanken zur Produktion von Luca van Grinsven

Zeichnung im Atelier

Bildlegende: Filmstill aus «Afterhour». zVg

«Ein Schritt ins Schwarze. An kaputten und blutigen Einfällen fehlte es mir nicht. Das Problem war eher, dass auf den zweiten Blick kaum einer brauchbar war. Als ich eines Nachts mit Besuch bei mir zuhause sass, entstand der ausschlaggebende Gedanke schlussendlich während eines Witzgesprächs. Wir haben uns selber in einem kleinen Raum gesehen, wie wir langsam den Verstand verlieren. Ich bin an dieser Grundidee hängen geblieben, und habe daraus ein Drehbuch entwickelt, das mir gefiel.»

Der Regisseur

Portrait Luca van Grinsven

Bildlegende: Luca van Grinsven Georg Gatsas

Der gelernte Grafiker studiert Film in Zürich und wohnt in St.Gallen. Luca van Grinsven lebt für spannende Experimente, fette Platten, gute Küche und schnelle Räder.

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